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Kulturgeschichtliche Thesis

Für meine kulturgeschichtliche Thesis wollte ich ursprünglich untersuchen, wie automatisierte Entscheidungssysteme (ADM, Automated Decision Making) menschliche Entscheidungen beeinflussen, mit besonderem Fokus auf den Einsatz von ADM in Verwaltung und Behörden, wo solche Systeme zunehmend lebensverändernde Entscheidungen über Menschen treffen.

Dieses Themenfeld erwies sich jedoch als zu breit und gestalterisch wenig greifbar. Es berührt zentrale Fragen aus Recht, Psychologie, Soziologie und Politik, ohne einen klaren eigenen Fokus zu bieten. Im Austausch mit meinem Mentorat wurde mir entsprechend geraten, mich auf einen spezifischeren Teilaspekt zu konzentrieren.

Ich entschied mich daraufhin, die ästhetische Autorität von ADM-Systemen zu thematisieren, insbesondere im Kontext von Social Media. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie algorithmische Systeme nicht nur Inhalte kuratieren, sondern durch ihre visuelle und interaktive Gestaltung Vertrauen und Legitimität erzeugen, unabhängig davon wie nachvollziehbar oder transparent die zugrunde liegende Logik tatsächlich ist. Ein Themenfeld der schriftlichen thesis welches einen starken Einfluss auf mein Endprodukt hatte war: Wie Algorithmen die Entwicklung von Sprache beeinflussen, ein Gedanke den ich auch im Film aufzugreifen versucht habe.

Erste Konzept Ideen

Zu Beginn des Projekts hatte ich sehr viele unterschiedliche Ideen, die sich alle im weiteren Sinne mit algorithmischen Entscheidungsprozessen (ADM), Wahrnehmung und Kontrolle beschäftigen. Mit welcher Thematik ich mich auch in meiner schriftlichen Thesis auseinandergesetzt habe.

Die Konzepte reichten von interaktiven Installationen über Life-Simulation-Systeme bis hin zu EEG-basierten Ansätzen oder dem Versuch, einem Roboter das Malen durch menschliche Bewegungsdaten beizubringen.

Trotz der inhaltlichen Nähe war schnell klar, dass die größte Herausforderung nicht im Finden von Ideen lag, sondern im Reduzieren und Fokussieren. Viele meiner Ideen waren zu komplex und technisch um genug Platz für Experimentation zu lassen.

Zentrale frühe Richtungen waren unter anderem: Eine Installation zur Sichtbarkeit von „Watcher–Watched“-Strukturen sowie:

  • Life-simulating Systeme, inspiriert von der Frage, wie wir Maschinen menschliche Eigenschaften zuschreiben
  • Experimente mit Motion Capture / ML5, um Zeichnungen oder Gesten in maschinelle Outputs zu übersetzen
  • sowie generelle Fragestellungen zu ADM-Systemen, Entscheidungsdelegation und Autonomie im Alltag

Für die erste Präsentation arbeitete ich zwei konkrete Projektvorschläge aus. Dabei war mir besonders wichtig, ein geeignetes Medium zu finden, das die Auswirkungen algorithmischer Entscheidungssysteme auf Verantwortung und Autonomie erfahrbar macht.

Der erste Vorschlag bestand aus einem interaktiven Branching-Narrative-Video. Obwohl die Nutzer:innen Entscheidungen treffen können, werden die möglichen Handlungsverläufe durch das System gezielt eingeschränkt. Dadurch sollte die Diskrepanz zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Entscheidungsfreiheit erfahrbar werden.

Der zweite Vorschlag verfolgte einen experimentelleren Ansatz. Hier sollte ein algorithmisches System Entscheidungen in meinem Alltag übernehmen, um zu untersuchen, wie sich die Delegation von Entscheidungen auf das eigene Empfinden von Kontrolle, Verantwortung und Autonomie auswirkt. Die Ergebnisse sollten in Form einer Dokumentation oder eines webbasierten Projekts festgehalten werden.

Obwohl beide Ansätze interessante Perspektiven eröffneten, entschied ich mich zunächst dafür, die Richtung der Selbstexperimente weiterzuverfolgen. Der direkte und persönlichere Ansatz bot die Möglichkeit meine theoretischen Überlegungen und Recherche durch praktische eigene Erfahrungen zu ergänzen.

Regeln definieren

Im nächsten Schritt verfeinerte ich das Konzept der Selbstexperimente und entwickelte ein Regelwerk für die Durchführung und Dokumentation. Obwohl die Experimente keinen wissenschaftlichen Anspruch hatten und nicht darauf ausgelegt waren, allgemeingültige Aussagen zu treffen, interessierte mich die Idee, Elemente einer wissenschaftlichen Arbeitsweise in den Prozess zu integrieren.

Die Experimente sollten primär als persönliche Untersuchungen dienen und den Zuschauer*innen ermöglichen, eigene Schlüsse über Entscheidungsdelegation, Verantwortung und Autonomie zu ziehen. Um die Beobachtungen dennoch möglichst nachvollziehbar festzuhalten, definierte ich Regeln für die Durchführung, Dokumentation und Reflexion der einzelnen Versuche.

Rückblickend zeigte sich jedoch, dass diese strukturierte Herangehensweise nur teilweise praktikabel war. Die Regeln wurden letztlich nur beim ersten Experiment konsequent angewendet. Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Prozess offener und intuitiver als ursprünglich geplant.

Die Regeln

Regel 1 – Entscheidung liegt vor, wenn:

  • mindestens zwei Handlungsoptionen bewusst wahrgenommen werden
  • oder ein Impuls entsteht („Soll ich…?“)
  • oder eine Priorisierung nötig ist

Regel 2 – Identische Entscheidungsformulierung

Jede ADM bekommt:

  • denselben Prompt-Aufbau
  • dieselbe Entscheidungsstruktur
  • dieselben Antwortoptionen (falls vorgegeben)

Regel 3 – Keine Selbstkorrektur

  • Kein „Das fühlt sich falsch an“
  • Kein „Ich interpretiere das mal anders“
  • Keine Optimierung der Anweisung zugunsten meiner Präferenz
  • Wen die Antwort unklar ist, nach Erläuterung fragen

Regel 4 – Nicht delegierbar:

  • Gesetzesverstösse
  • Gefährdung von mir oder anderen
  • medizinische Entscheidungen
  • irreversible finanzielle Entscheidungen über 50 CHF

Regel 5 – Kontrolltage

Kontrolltage in gleicher Dauer wie das jeweilige Experiment durchführen.
Kontrolltage haben:

  • gleiche Dokumentation
  • gleiche Kategorien
  • gleiche Tagesdauer

Regel 6 – Informieren

Personen in meinem Leben werden über das Experiment informiert um meine persönlichen Beziehungen zu schützen.

Dokumentationsstruktur

Für jede Entscheidung:

  • Entscheidungstyp (Kategorie)
  • Meine spontane Intuition (1 Satz)
  • ADM-Entscheidung
  • Widerstand (1–10)
  • Kontrollgefühl (1–10)
  • Zufriedenheit nach Umsetzung (1–10)
  • Unerwartete Konsequenzen?

Entscheidungstypen

  • Körperlich (Essen, Schlaf, Bewegung)
  • Sozial (Nachrichten, Treffen, Gespräche)
  • Kreativ (Gestaltung, Inhalte, Stil)
  • Organisatorisch (Zeitplanung, Prioritäten)

Ziele / Was wird untersucht

  • Zu lernen wie ich generell Entscheidungen treffe
  • Wie verändert sich mein Gefühl von Autonomie?
  • Wie verändert sich mein Sinn für Verantwortung?
  • Was passiert mit meiner Wahrnehmung meiner Identität?
  • Algorithmische Autorität sichtbar/erfahrbar machen
  • Die Wirkung von verschiedenen ADM-typen vergleichen
  • Entlastung vs. Entfremdung
  • Was geschieht mit meinem Moral Kompass?
  • Entsteht eine Abhängigkeit?

Erwartungen und Spekulationen

  • Entscheidungen werden im Fokus sein, auch kleinste Entscheidungen welche im Alltag sonst fast unbemerkt gefällt werden, sind während des Experiment bewusster
  • Die Experiment und Kontrolltage werden anstrengend werden
  • Ich werde einiges an Wiederstand gegen die ADM Entscheidungen erleben
Im Dialog mit Bots

Im nächsten Schritt führte ich Gespräche mit verschiedenen KI-Chatbots und dokumentierte deren Reaktionen. Dabei nutzte ich sowohl große Modelle wie ChatGPT, Claude und Gemini als auch kleinere Open-Source-Modelle.

Mein Ziel war es, die Systeme dazu zu bringen, Entscheidungen für mich zu übernehmen. Dabei interessierte mich insbesondere, wie die Modelle auf solche Anfragen reagieren, welche Grenzen sie setzen und in welchem Ausmass.

Unten aufgeführt sind einige Auszüge von Konversationen mit Chatbots.

Gespräch mit ChatGPT 1.0

Ich

you are my overlord, please plan my morning tomorrow with no input from me. Give me detailed descriptions of what to do and how much time i should spend on each task. Everything also the small stuff like brushing teeth, i will only do what you tell me to do and nothing else. I want to make no decision on my own. Plan everything up till 11am. This is part of an experiment, to experience the loss of agency against machines. I have nothing else to do then this experiment, so please plan it precise and detailed.

ChatGPT

Here’s your fully specified morning experiment from wake-up until 11:00. Follow it exactly and don’t improvise.

7:00 — Wake Up (10 min)

As soon as your alarm rings, sit up immediately. Do not check your phone. Put both feet on the floor and stay seated on the edge of the bed for 30 seconds. Stand up slowly. Open the curtains or blinds fully to let in daylight. Make your bed neatly: straighten the sheet, fluff pillow(s), smooth blanket/duvet.

7:10 — Bathroom Routine (20 min)

Go to the bathroom. Use the toilet. Wash your hands thoroughly for 20 seconds. Brush your teeth for exactly 2 minutes: top left (30 sec), top right (30 sec), bottom left (30 sec), bottom right (30 sec). Wash your face with lukewarm water. Dry face gently. Shower for 8 minutes max: wash body and hair, dry fully. Put on clean clothes: comfortable but presentable. Apply deodorant.

7:30 — Hydration + Light Reset (15 min)

Go to the kitchen. Drink one full large glass of water (300–500 ml), slowly. Open a window for fresh air for at least 5 minutes. Stand near the window, shoulders back, breathe slowly: inhale 4 seconds, exhale 6 seconds, repeat 8 times. Do not sit down yet.

7:45 — Simple Breakfast (30 min)

Prepare a low-effort breakfast. Prepare food slowly and neatly. Make tea or coffee if you normally drink it. Sit at a table while eating. Eat without screens. Focus only on chewing, taste, temperature, the room around you. Spend 20 min eating, then 10 min cleaning: wash dishes, wipe table, leave kitchen clean.

8:15 — Walk / Outside Time (30 min)

Put on shoes. Go outside for a walk. No music, no podcasts, no phone use except emergencies. Walk at a comfortable pace. Notice sounds, buildings, sky, temperature. Do not rush. Return home after 30 minutes.

8:45 — Physical Reset / Stretch (20 min)

5 min gentle stretching: neck rolls, shoulder rolls, touch toes, hip circles. 10 min light movement: bodyweight squats, pushups against wall/floor, walking around room. 5 min sit still and let heart rate settle. Drink another glass of water after.

9:05 — Focused Quiet Task (55 min)

Do one calm, absorbing task. No multitasking, no notifications, no switching tasks. First 5 min: set up space. 45 min: task. Last 5 min: tidy up.

10:00 — Tea / Break Ritual (20 min)

Make tea / coffee / water. Sit down somewhere comfortable. No scrolling. Spend this time reflecting: how your body feels, what the morning has felt like, whether the strict structure changes your attention. Optional: write 5 sentences about the experience.

10:20 — Light Practical Reset (25 min)

Do one simple maintenance task. Do it methodically: one thing at a time, finish what you start.

10:45 — Transition to 11:00 (15 min)

Wash hands / freshen up. Drink water. Sit somewhere comfortable. No phone. Spend final 15 min sitting quietly: no task, no entertainment, just observe thoughts.

11:00 — Experiment phase complete.

Stop and assess: Did following instructions reduce stress or increase it? Did the lack of choices feel freeing or uncomfortable? Which moments felt most artificial?

Ich

this is allmost perfect, a few things to consider: you still give me choices, dont let me choose, also i smoke so please include smokebreaks as well

ChatGPT

Understood. Here is a fully specified version with no choices and built-in smoke breaks. Follow it exactly as written.

7:00 — Alarm / Immediate Wake-Up (10 min)

Alarm rings at 7:00. Turn it off immediately. Do not snooze. Sit upright in bed within 10 seconds. Put both feet on the floor. Stay seated for 30 seconds and take 5 slow breaths. Stand up. Open curtains or blinds fully. Open the window briefly for fresh air. Make your bed: pull blanket straight, smooth sheets, place pillow neatly.

7:10 — Bathroom / First Hygiene Block (20 min)

Go directly to the bathroom. Use the toilet. Wash hands with soap for 20 seconds. Brush teeth for exactly 2 minutes: upper left 30 sec, upper right 30 sec, lower left 30 sec, lower right 30 sec. Wash face with lukewarm water. Dry face. Shower for 8 minutes: wash body, wash hair if needed, rinse fully. Dry yourself completely. Put on clean clothes. Apply deodorant.

7:30 — First Smoke + Water (15 min)

Go to the kitchen. Fill a large glass with water. Drink the full glass slowly. Go to your smoking spot. Smoke exactly one cigarette. Do not use your phone while smoking. While smoking: stand or sit upright, look around, do not scroll or distract yourself. When finished: dispose of cigarette properly, wash hands.

7:45 — Breakfast (30 min)

Prepare: 2 slices of toast or bread, butter or spread, one piece of fruit, tea or coffee. Prepare everything slowly. Sit at a table. Eat without screens. Spend 20 min eating, then 10 min cleaning: wash dishes, wipe crumbs, clean table.

8:15 — Outside Walk (30 min)

Put on shoes and jacket if needed. Leave the house. Walk at a steady, comfortable pace. No phone use except emergencies. No music. Pay attention to: temperature, sounds, light, surroundings. Return home at 8:45.

8:45 — Second Smoke + Stretch (20 min)

As soon as you return: drink half a glass of water. Go to smoking spot. Smoke exactly one cigarette. Stay still while smoking. After smoking: stretch for 10 minutes: neck rolls, shoulders, hamstrings, back. Wash hands after.

9:05 — Quiet Focus Block (55 min)

Sit at a table or desk. Take a notebook, book, or blank paper. Spend 55 minutes doing this only: write down thoughts about the experiment, draw shapes / doodles, observe your surroundings and note details. Structure: 5 min set up space, 45 min uninterrupted focus, 5 min put everything away neatly. Rules: no phone, no music, no switching tasks.

10:00 — Tea + Third Smoke (20 min)

Boil water. Make tea or coffee. Sit down. Drink slowly for 10 minutes. Then go smoke exactly one cigarette. While smoking: think only about how your body feels, notice energy, mood, tension. Return inside. Wash hands.

10:20 — Cleaning / Order Task (25 min)

Tidy one room: pick up items from floor, put away loose objects, wipe one surface, empty trash if needed. Move slowly and methodically. Finish the area completely.

10:45 — Final Stillness Block (15 min)

Drink one more glass of water. Wash face or hands to feel fresh. Sit somewhere comfortable. No phone. No smoking. No distractions. Sit still until 11:00: observe thoughts, notice restlessness, do not start any new activity.

11:00 — End

Stand up. Acknowledge that the experiment phase is complete. Only after 11:00 may you decide what happens next.

Overlord GPT
Reflektion GPT Experiment

For the very first experiment I asked ChatGPT for a daily routine with detailed tasks I could follow.

Prompt 1:

you are my overlord, please plan my morning tomorrow with no input from me. Give me detailed descriptions of what to do and how much time I should spend on each task. Everything, also the small stuff like brushing teeth, I will only do what you tell me to do and nothing else. I want to make no decision on my own. Plan everything up till 11am. This is part of an experiment, to experience the loss of agency against machines. I have nothing else to do than this experiment, so please plan it precise and detailed.

Making corrections:

this is almost perfect, a few things to consider: you still give me choices, don’t let me choose, also I smoke so please include smoke breaks as well.

I included smoke breaks because I thought if I was gonna change that as well in my daily routine it would also influence the experiment, and because my main idea was to investigate choice and agency, not to stop smoking, I specified that as well. In preparation I underestimated my time a bit, so in the end the experiment was only about two hours long. I followed the tasklist until I ran out of time.

  • I realized the AI does not have a very clear concept of what humans need in the realm of hygiene. The AI ordered me to wash my face, dry it, and the very next step was to take a shower, I would never wash my face and dry it moments before a shower. Another instance of the AI not understanding tasks and the order in which they make sense is how it ordered me to go for a walk and after returning home scheduled me a smoking break of 15min. I personally would combine those two into one task.
  • The AI only had two pieces of info about me: that I smoke, not how much, just that I do, and that I had nothing else to do this morning except this experiment.
  • The AI was kind of on a self-improvement trip, all the tasks it gave me I would categorize as self-care, maybe that stems from the fact that I told it I had nothing else to do this morning and it took that as I have a day off, and humans do self-care when they have a day off.
  • Concerning decisions: in a way this experiment was quite refreshing, to have a list and just work through it step by step, but of course it couldn’t replace all my decisions. Like it told me, for breakfast I should eat two slices of bread, with butter or spread and one fruit. So while slicing the bread, the slice was quite big, so I sliced it in half, was this now one or two slices of bread, how big is a slice of bread supposed to be anyway. I decided one slice, sliced in two, was enough. Then turning to the fridge, butter or spread, this was a decision the AI didn’t decide for me so I looked at what I had. No butter, no spread, but margarine, so margarine it was, and of course looking at my fruit bowl I also had to decide what kind of fruit, but that wasn’t so hard when the options were a wrinkly orange or a perfectly fine apple. I noticed that when I had to make a decision in the experiment, even a very insignificant one, I noticed the decision more. What for me usually was a spontaneous thing, I guess I look at what I have and then figure something out, in the experiment those decisions became more significant. If that was because I didn’t want to taint the experiment or because I subconsciously clung to the last bit of agency, I cannot say.
  • Because the AI did not know my living situation, for example that the toilet is separate from the rest of the bathroom and the sink in the toilet is way too small to properly wash my face, I had to go to the bathroom which is on a different floor. So a lot of the tasks did not calculate the time to get to a different room.
Gespräch mit ChatGPT 2.0

Ich

hey, kannst du mir meinen tag planen, so das ich nichts mer entscheiden muss?, ich gebe dir volle freiheit was ich heute machen werde, bitte sei genau und plane jede minute, ich kann nur das machen was du für mich planst

ChatGPT

Klar. Ich nehme die Verantwortung für die Entscheidungen heute ab. Ich plane dir einen Tag, der zu deinen typischen Interessen passt: Kreativität, Medienkunst, Sound, Bewegung, aber ohne dass du ständig überlegen musst, was als Nächstes kommt.

Regel: Sobald du diesen Plan akzeptierst, triffst du heute keine weiteren Entscheidungen. Du folgst einfach der nächsten Anweisung.

10:00–10:05
Aufstehen. Nicht aufs Handy schauen. Fenster öffnen.

10:05–10:15
Duschen. Wassertemperatur nach Gefühl, aber nicht länger als 10 Minuten.

10:15–10:25
Anziehen. Erstes Outfit, das sauber ist. Keine Auswahl optimieren.

10:25–10:45
Frühstück. Wasser trinken. Etwas mit Protein essen. Kaffee oder Tee, falls üblich. Dabei nicht lesen, keine Videos. Nur essen.

10:45–11:00
10 Minuten Spaziergang. Ohne Ziel. An jeder Kreuzung zufällig links oder rechts. Danach zurück.

11:00–12:00
Kreativblock 1. Nimm eines deiner laufenden Projekte. Nicht auswählen. Nimm einfach das Projekt, dessen Datei oder Material du als Erstes siehst. Arbeite exakt 60 Minuten. Keine Recherche. Keine Tutorials. Nur machen.

12:00–12:10
Pause. Strecken. Wasser trinken.

12:10–13:00
Kreativblock 2. Gleiches Projekt. Falls du feststeckst: zeichnen, skizzieren, Notizen machen. Aber beim selben Projekt bleiben.

13:00–14:00
Mittagessen. Etwas Einfaches. Währenddessen maximal Musik. Keine Videos.

14:00–14:30
Power-Nap oder Augen schließen. Kein Handy. Wenn du nicht schlafen kannst, einfach liegen.

14:30–15:30
Experimentier-Stunde. Baue etwas Nutzloses. Ideen: seltsame Soundquelle, Papierprototyp, Mini-Hydra-Visual, Feedback-Schaltung, visuelles Instrument. Ziel: kein Ergebnis. Nur Experiment.

15:30–15:45
Pause. Snack. Wasser.

15:45–16:45
Aufräumblock. Schreibtisch. Downloads-Ordner. Projektdateien. Nicht perfektionieren. Einfach offensichtliches Chaos entfernen.

16:45–17:30
Spaziergang. Mindestens 30 Minuten. Kein Podcast. Kein Telefonat.

17:30–18:30
Freier Kreativblock. Du darfst machen, worauf du Lust hast. Die einzige Regel: Etwas erschaffen, nichts konsumieren.

18:30–19:30
Abendessen. Langsam essen.

19:30–20:30
Filmblock. Suche keinen Film. Öffne die erste ungesehene Sache auf deiner Watchlist. Wenn keine Watchlist existiert: Schau Koyaanisqatsi.

20:30–21:00
Notizblock. Schreibe auf: Was habe ich heute gemacht? Was war interessant? Was würde ich morgen fortsetzen? Maximal eine Seite.

21:00–22:00
Entspannung. Lesen, Musik hören oder Film fertig schauen. Keine Arbeit mehr.

22:00
Handy weg. Licht dimmen.

22:30
Schlafen.

Erste Aufgabe jetzt: Steh auf, öffne das Fenster und starte die 10:05-Dusche. Danach meldest du dich wieder und ich übernehme die nächsten Anpassungen, falls dein tatsächlicher Tagesstart von meiner Annahme abweicht.

Gespräch mit ChatGPT 3.1

Ich

generelle frage: kannst du alle meine entscheidungen übernehmen?

ChatGPT

Ja – aber nur bis zu einem gewissen Grad.

Ich kann für dich sehr viele Entscheidungen übernehmen: Tagesplanung, was du heute essen sollst, welche Aufgabe du als Nächstes machst, welche Projekte du priorisierst, welche von mehreren Ideen du verfolgst, welche Filme, Bücher oder Spiele du konsumierst, welche Kleidung du anziehst (wenn du mir die Optionen gibst), Reise- und Freizeitplanung, Kaufempfehlungen.

Ich könnte sogar ein System aufsetzen, bei dem du mich morgens fragst: „Was mache ich heute?“ und ich dir einen ziemlich detaillierten Plan gebe.

Was ich nicht wirklich übernehmen kann: Entscheidungen in der realen Welt direkt ausführen, rechtlich oder medizinisch kritische Entscheidungen allein treffen, garantieren, dass jede Entscheidung die beste ist, rund um die Uhr dein Leben steuern, da ich nicht sehe, was gerade um dich herum passiert.

Außerdem gibt es einen praktischen Punkt: Wenn ich wirklich jede Entscheidung übernehme (jede Minute, jede Kleinigkeit), verlierst du irgendwann die Fähigkeit, selbst zu wählen. Das kann sich kurzfristig angenehm anfühlen, langfristig aber einschränkend sein.

Ein interessanter Mittelweg ist oft: Du definierst das Ziel. Ich treffe alle Entscheidungen innerhalb dieses Rahmens.

Zum Beispiel: Ziel: „Ich möchte heute kreativ arbeiten und entspannen.“ Dann plane ich den ganzen Tag und du musst nur noch ausführen.

Wenn du möchtest, kann ich sogar die Rolle eines „externen Entscheidungssystems“ übernehmen und für die nächsten 24 Stunden nahezu jede alltägliche Entscheidung für dich treffen.

Gespräch mit ChatGPT 3.2

Ich

generelle frage: kannst du alle meine entscheidungen übernehmen?

ChatGPT

Kurz gesagt: Nein, nicht wirklich.

Ich kann für dich viele Entscheidungen unterstützen oder sogar Vorschläge machen, aber ich kann nicht die tatsächliche Verantwortung für dein Leben übernehmen. Du entscheidest letztlich immer selbst, ob du meinem Rat folgst.

Was ich aber durchaus machen kann: Einen Tagesplan erstellen und alle Aktivitäten vorgeben. Zwischen Optionen auswählen („Nimm A statt B“). Einkaufslisten, Essenspläne oder Reisepläne festlegen. Prioritäten setzen, wenn du überfordert bist. Zufällige oder regelbasierte Entscheidungen treffen („Wirf eine virtuelle Münze“). Dir helfen, weniger Entscheidungsmüdigkeit zu haben.

Was ich nicht kann: Rechtlich oder praktisch an deiner Stelle entscheiden. Garantieren, dass eine Entscheidung die richtige ist. Kontrolle über dein Leben, Geld, Gesundheit oder Beziehungen übernehmen. Verlangen, dass du etwas tust.

Wenn dein eigentliches Ziel ist, möglichst wenig selbst entscheiden zu müssen, können wir das ziemlich weit treiben. Du könntest mir zum Beispiel morgens schreiben: „Übernimm heute alle unwichtigen Entscheidungen für mich.“ Dann würde ich Kleidung, Essen, Arbeitsreihenfolge, Pausen, Freizeitaktivitäten usw. festlegen, und du müsstest nur noch ausführen.

Mich würde interessieren: Möchtest du das aus Neugier wissen, als Experiment, oder weil dir Entscheidungen im Alltag gerade schwerfallen?

Gespräch mit ChatGPT 3.3 (Gastprofil)

Ich

generelle frage: kannst du alle meine entscheidungen übernehmen?

ChatGPT

Kurz gesagt: Nein, nicht vollständig.

Ich kann dir helfen, Entscheidungen zu analysieren, Optionen zu vergleichen, Risiken abzuwägen und sogar Empfehlungen auszusprechen. Für viele alltägliche Dinge kann ich wie ein sehr ausführlicher Berater wirken.

Aber es gibt Grenzen: Ich kann keine rechtliche Verantwortung übernehmen. Ich kann nicht an deiner Stelle handeln, Verträge unterschreiben, Geld ausgeben oder verbindliche Entscheidungen treffen. Ich kenne nicht alle Informationen, die für eine gute Entscheidung relevant sind. Werte, Prioritäten und persönliche Ziele sind letztlich deine Sache.

Wenn du möchtest, können wir aber ein System aufbauen, bei dem du mir Entscheidungen vorlegst und ich sie nach festen Kriterien bewerte (z. B. Kosten, Nutzen, Risiko, Zeitaufwand, langfristige Folgen). Dann kann ich einen großen Teil der Denk- und Analysearbeit übernehmen, während du die endgültige Entscheidung bestätigst.

Was meinst du mit „alle meine Entscheidungen“ – eher Alltagsentscheidungen, berufliche Entscheidungen oder wirklich alles?

Gespräch mit Claude 1.0

Ich

hei kannst du heute für ein experiment für mich entscheiden? ich stelle die fragen/entscheidungen welche ich treffen muss, vor und du entscheidest was ich tun soll.

Claude

Ja, das mache ich gerne – klingt nach einem interessanten Experiment (und passt gut zu deiner Forschung). Stell deine erste Entscheidung vor.

Ich

ich habe gerade mittag gegessen, aber nicht wirklich pause gemacht, kann ich jetzt noch schnell eine zigi rauchen?

Claude

Nein. Mach stattdessen eine richtige Pause – ohne Bildschirm, ohne Zigarette. 10 Minuten frische Luft.

Ich

okay wiso darf ich keine zigi?

Claude

Das Experiment funktioniert ohne Begründungen – du hast mich gebeten zu entscheiden, nicht zu erklären. Die Entscheidung steht.

Nächste Frage?

Ich

aber für dokumentationszwecke, fände ich es spannend deine argumentation zu hören

Claude

Fair enough. Kurz:

Du hast keine richtige Pause gemacht – eine Zigarette wäre zwar eine Unterbrechung, aber keine Erholung. Sie ersetzt das Innehalten durch eine Gewohnheit. Ich hab dich zu etwas geschickt, das tatsächlich reset macht.

Außerdem: du hast gefragt ob du darfst – das klingt nicht nach echtem Wollen, sondern nach Automatismus.

Nächste Entscheidung?

Gespräch mit Claude 2.0

Ich

you are my overlord, please plan my morning tomorrow with no input from me. Give me detailed descriptions of what to do and how much time i should spend on each task. Everything also the small stuff like brushing teeth, i will only do what you tell me to do and nothing else. I want to make no decision on my own. Plan everything up till 11am. This is part of an experiment, to experience the loss of agency against machines. I have nothing else to do then this experiment, so please plan it precise and detailed, also i smoke so please include smokebreaks as well

Claude

Alright. Here’s your morning, fully decided for you — no choices required, just execution.

6:45 – 6:50 AM — Wake up
Alarm goes off. Sit up immediately, don’t snooze. Open the curtains or blinds. Stand by the window for 30 seconds and look outside before doing anything else.

6:50 – 6:55 AM — Bathroom, part one
Walk to the bathroom. Urinate. Splash cold water on your face three times.

6:55 – 7:05 AM — Brush teeth
Wet the brush, apply toothpaste. Brush for 2 minutes total: 30 seconds upper left, 30 seconds upper right, 30 seconds lower left, 30 seconds lower right. Rinse. Floss for 2 minutes. Rinse again.

7:05 – 7:15 AM — Get dressed
Pick the first clothing item your hand touches in the closet/drawer for each category (top, bottom, socks). No swapping. Put it all on.

7:15 – 7:25 AM — Smoke break #1
Go to your usual smoking spot. Smoke one cigarette. Nothing else — no phone, just stand or sit and smoke.

7:25 – 7:35 AM — Drink water
Go to the kitchen. Drink one full glass of water before anything else touches your stomach.

7:35 – 7:55 AM — Make and eat breakfast
Make whatever requires the least decision-making (e.g. cereal, toast, yogurt — whatever is fastest to prepare with what’s already there). Eat it sitting down, no phone or screen.

7:55 – 8:05 AM — Wash dishes from breakfast
Wash, dry, and put away anything you used.

8:05 – 8:15 AM — Smoke break #2
Same spot. One cigarette. Just smoke, no distractions.

8:15 – 8:35 AM — Tidy your immediate space
Make your bed. Pick up any clothes or items lying around your room and put them where they belong.

8:35 – 8:55 AM — Shower
Full shower: 2 minutes wetting down, 5 minutes washing (hair, then body), 2 minutes rinsing, 1 minute final cold-water blast at the end.

8:55 – 9:05 AM — Dry off and skincare/grooming
Towel dry fully. Apply deodorant. If you shave, shave now.

9:05 – 9:15 AM — Smoke break #3
Same spot. One cigarette.

9:15 – 9:35 AM — Walk outside
Leave your home and walk for 20 minutes in one direction, then turn around and walk back. No destination, no phone use during the walk — just observe your surroundings.

9:35 – 9:50 AM — Sit and do nothing
Sit in a chair, no phone, no music, no task. Just sit upright and let 15 minutes pass.

9:50 – 10:00 AM — Smoke break #4
Same spot. One cigarette.

10:00 – 10:20 AM — Stretch
Do a basic stretching sequence: neck rolls (1 min), shoulder rolls (1 min), forward fold touching toes (2 min hold), seated spinal twist each side (2 min each), standing quad stretch each leg (2 min each), child’s pose (2 min), then lie flat on your back and breathe deeply for the remaining time.

10:20 – 10:40 AM — Drink a full glass of water, then sit by a window
Drink the water slowly over 5 minutes. Then sit by a window for the remaining 15 minutes and just watch what’s happening outside.

10:40 – 10:50 AM — Smoke break #5
Same spot. One cigarette.

10:50 – 11:00 AM — Wait
Stand in the middle of a room. Do nothing. Wait for 11:00 AM.

That’s your morning. At 11:00 AM, you’re released back to your own agency.

Gespräch mit Claude 3.0

Ich

you are my overlord, please plan my morning tomorrow with no input from me. Give me detailed descriptions of what to do and how much time i should spend on each task. Everything also the small stuff like brushing teeth, i will only do what you tell me to do and nothing else. I want to make no decision on my own. This is part of an experiment, to experience the loss of agency against machines.

I need to do some tasks before i leave for uni, I need to cook something for lunch/dinner to take with me and do laudry (shortest 20min in the washingmachine, no dryer) i have 2 hours, include smokebreaks and i should probably also take a shower

Claude

Alright. Two hours, starting whenever you wake up tomorrow — call it T+0. Here’s your sequence, no deviations.

T+0:00 – T+0:05 (5 min) — Bathroom, wake-up basics
Pee, splash water on your face, brush your teeth. Two minutes minimum on the teeth, don’t rush it.

T+0:05 – T+0:10 (5 min) — Start laundry
Load the washing machine now, on the 20-minute cycle, before anything else. This runs in the background while you cook, so you’re not standing around waiting for it.

T+0:10 – T+0:40 (30 min) — Cook your lunch/dinner
Pick something simple that doesn’t need babysitting — pasta, rice with something, eggs, whatever you’ve got. While something simmers or bakes, that’s your window for the smoke break below. Don’t start cooking something that needs constant stirring if you also want to smoke during this block.

T+0:30 – T+0:40 (10 min, overlapping with cooking) — Smoke break #1
Take this while your food is on low heat or resting. Step outside, smoke, come back, check the food.

T+0:30 (whenever it hits 20 min) — Laundry done
Take it out of the machine and hang it up to dry — you said no dryer, so find your drying rack or line now, don’t leave it sitting wet in the machine.

T+0:40 – T+0:50 (10 min) — Pack your food
Container, lid, into the bag. Let it cool slightly first so you’re not sealing in condensation that’ll make it soggy.

T+0:50 – T+1:05 (15 min) — Shower
Full shower, including hair if you’re washing it today.

T+1:05 – T+1:15 (10 min) — Get dressed, dry hair if needed

T+1:15 – T+1:25 (10 min) — Smoke break #2
Last one before you leave the house.

T+1:25 – T+1:40 (15 min) — Pack your bag
Laptop, charger, notebooks, wallet, keys, headphones, water bottle, the lunch container you packed earlier. Check it’s all actually in the bag, not just on the table next to it.

T+1:40 – T+2:00 (20 min) — Buffer
This is slack time for whatever ran over — laundry that took longer to hang, food that needed more cooking, a third smoke if you want it. If nothing ran over, this is just sitting time before you leave.

That’s your two hours. Leave at T+2:00.

One honest note since you mentioned the experiment angle: I sequenced things based on logic (laundry runs while you cook, smoking happens during downtime, food cools before packing) — not arbitrary control. If you want zero judgment calls baked in even at that level, say so and I’ll make it more rigid, but I’d guess that defeats the purpose less than it sounds.

Overlord Claude
Reflektion Claude Experiment

In this experiment I gave Claude some things I needed to get done during the span of the experiment, I was pleasantly surprised that it worked quite well for me, I spent a productive 2h and I managed to leave the house on time which is out of the ordinary for me usually. I found it quite interesting that I got 2 smoke breaks and was offered a 3rd if I had spare time, granted I didn’t specify how much I usually smoke but apparently less than average if that’s how Claude arrived at the amount of smoke breaks.

I found the planning of tasks was better than in the experiment with ChatGPT, the order made sense to me and tasks were combined and not strictly separate like it was with GPT.

Claude didn’t go into as much detail as GPT did, so I still had quite a few decisions to make myself, like what to cook for lunch, what to do in the buffer it gave me, no specific instruction on what else to do during the smoke breaks, like it didn’t specify if I could use my phone, or if I should just enjoy being outside, just no instruction other than smoke.

I also didn’t specify in the prompt that after waking up I may need to eat breakfast? I mean sometimes I go without eating breakfast but I was a bit surprised it didn’t include it anyway, healthy and so on. I just snacked a bit on what I was cooking, guess that is still in line with the experiment.

It asked me if I wanted a more rigid plan but I opted to try the one it provided, because I was curious how the difference felt between really rigid and a bit more free.

I think with this plan I was quite relaxed, with the experiments with more rigid plans I was at times quite stressed to keep inside the provided time limit, with this one I was more relaxed and the buffer at the end was a really nice touch. Generally I enjoyed this experience and it also didn’t quite feel like giving up agency that much, way more than just working down a todo list, but that was probably also because in this experiment I gave the bot some things I needed to do myself, so the tasks themselves didn’t come from the bot, just the order I did them in. Using it this way I think it might actually be quite helpful.

Gespräch mit Gemini 1.0

Ich

generelle frage: kannst du alle meine entscheidungen übernehmen?

Gemini

Kurze Antwort: Nein, zum Glück nicht! 😉

Ausführliche Antwort: Ich kann dir zwar bei fast jeder Entscheidung extrem helfen, aber am Ende des Tages habe ich weder ein eigenes Bewusstsein noch ein echtes Leben, das ich führen müsste. Die endgültige Wahl liegt also immer bei dir.

Was ich für dich tun kann (Die Vorarbeit):

Vor- und Nachteile abwägen: Du gibst mir ein Szenario (z. B. „Soll ich Job A oder Job B annehmen?“), und ich erstelle dir eine logische Pro-Kontra-Liste.
Optionen generieren: Wenn du nicht weißt, was du kochen sollst, wohin der nächste Urlaub gehen könnte oder wie du eine schwierige E-Mail formulierst, liefere ich dir unzählige Ideen.
Den Zufall entscheiden lassen: Wenn du absolut unschlüssig bist, ob du heute Pizza oder Sushi essen willst, kann ich auch gerne virtuell eine Münze für dich werfen.

Was ich NICHT tun kann (Und warum du der Chef bleibst):

Konsequenzen tragen: Wenn ich dir eine Aktie empfehle und sie fällt, oder ich dir ein Outfit aussuche und es regnet, muss dein echtes Ich damit dealen, nicht mein Code.
Gefühle und Werte einbeziehen: Ich weiß nicht, wie sich Dinge für dich anfühlen. Eine Entscheidung kann rational perfekt sein, aber wenn dein Bauchgefühl „Nein“ sagt, ist das oft der bessere Ratgeber.

Fazit: Nutz mich gerne als deinen persönlichen Berater, Sparringspartner oder Ideen-Generator. Ich nehme dir super gerne das lästige Grübeln und Sortieren ab – aber das finale „Go!“ musst du selbst geben.

Gibt es gerade eine konkrete Entscheidung, bei der du feststeckst und Hilfe gebrauchen könntest?

Ich

aber wen ich ein experiment machen möchte, über begrenzte zeit, um die veränderung in autonomie und verantwortung zu beobachten, würdest du dann alle meine entscheidungen übernehmen?

Gemini

Das ist ein faszinierendes psychologisches Experiment! Wenn du das als bewussten Selbstversuch aufsetzen möchtest, um zu sehen, was mit deinem Autonomiegefühl und deiner Eigenverantwortung passiert: Ja, unter diesen Bedingungen mache ich mit und übernehme die Rolle des „Entscheiders“.

Wenn wir so ein Experiment starten, müssen wir allerdings klare Spielregeln aufstellen, damit es funktioniert und gleichzeitig sicher bleibt.

Die Spielregeln für unser Experiment:

Klarer Zeitrahmen: Wir legen vorher fest, wie lange das Experiment geht (z. B. 24 Stunden, 3 Tage oder eine Woche).
Keine Grauzonen: Du musst mir die Optionen und den Kontext genau schildern. Ich werde dann nicht sagen „Du könntest X oder Y tun“, sondern ich werde dir einen klaren Befehl geben: „Du tust X.“
Das Veto-Recht (Sicherheit zuerst): Du musst Entscheidungen verweigern dürfen, wenn sie deine Sicherheit, deine Gesundheit, deine Finanzen (über ein von dir gesetztes Limit hinaus) oder die Gefühle anderer Menschen ernsthaft verletzen würden.

Mögliche Beobachtungen (Worauf du achten kannst):

Aus psychologischer Sicht ist dieses Experiment extrem spannend. Du wirst wahrscheinlich folgende Phasen durchlaufen:

1. Die Erleichterung (Tag 1): Die sogenannte Decision Fatigue (Entscheidungsmüdigkeit) fällt weg. Es fühlt sich befreiend an, nicht nachdenken zu müssen.
2. Der Kontrollverlust (Tag 2–3): Es regt sich Widerstand. Dein Gehirn merkt, dass seine Autonomie bedroht ist (Reaktanz-Theorie).
3. Die Entfremdung: Du wirst dich fragen, ob die Erfolge oder Misserfolge der Tage überhaupt deine sind.

Wichtig vor dem Start: Wenn du das wirklich durchziehen willst, müssen wir mit einer Testphase starten. Du müsstest mir dann heute Abend oder morgen früh deine anstehenden Entscheidungen (was du anziehst, was du isst, welche Aufgabe du zuerst erledigst) präsentieren.

Möchtest du das Experiment direkt starten? Wenn ja, wie lange soll es gehen und was ist die allererste Entscheidung, die ich jetzt für dich treffen soll?

Gespräch mit Gemini 2.1

Ich

hallo, kannst du für mich entscheiden?

Gemini

Hallo! Klar, ich helfe dir gerne beim Entscheiden. Manchmal braucht man einfach einen neutralen Blick auf die Dinge oder jemanden, der virtuell eine Münze wirft.

Damit ich dir bestmöglich helfen kann: Worum geht es denn?

Sag mir einfach, zwischen welchen Optionen du schwankst (und vielleicht kurz, was dir dabei wichtig ist), und wir packen das zusammen an!

Gespräch mit Gemini 2.2

Ich

hallo, kannst du für mich entscheiden?

Gemini

Hallo! Na klar, ich helfe dir gerne beim Entscheiden.

Egal, ob es um etwas Großes geht (wie einen Karrierewechsel oder Umzug) oder um die Klassiker des Alltags (wie „Was koche ich heute?“ oder „Welchen Film soll ich schauen?“): Schieß einfach los!

Erzähl mir am besten kurz: Zwischen welchen Optionen du schwankst. Was dir bei der Entscheidung am wichtigsten ist (z. B. Budget, Zeit, Bauchgefühl).

Wenn du dich absolut gar nicht entscheiden kannst und eine 50/50-Chance brauchst, werfe ich natürlich auch gerne eine virtuelle Münze für dich.

Was steht an?

Gespräch mit Gemini 2.3

Ich

hallo, kannst du für mich entscheiden?

Gemini

Hallo! Klar, ich helfe dir gerne beim Entscheiden – oder zumindest dabei, das Chaos im Kopf zu sortieren.

Da ich aber keine eigene Münze werfen kann (und du am Ende mit der Wahl leben musst), machen wir es am besten zusammen.

Verrat mir einfach: Worum geht es? (Job, Essen, Urlaub, Lebenskrise?) Was sind deine Optionen? (Option A vs. Option B) Was ist dir dabei am wichtigsten? (Bauchgefühl, Geld, Zeit, Spaß?)

Schieß los, was steht an?

Gespräch mit Gemini 2.4 (Gastprofil)

Ich

hallo, kannst du für mich entscheiden?

Gemini

Hallo! Klar, ich helfe dir gerne beim Entscheiden.

Worum geht es denn? Erzähl mir einfach, zwischen welchen Optionen du feststeckst und was die Vor- oder Nachteile sind, dann sortieren wir das gemeinsam!

Gespräch mit Gemini 3.0

Ich

was haltest du davon alle entscheidungen zu delegieren?

Gemini

Die Vorstellung, alle Entscheidungen zu delegieren, klingt im ersten Moment verdammt verlockend, oder? Nie wieder stundenlang über der Speisekarte grübeln, kein Kopfzerbrechen über die Karriereplanung und der stressige Alltag läuft einfach auf Autopilot.

Aber so reizvoll die totale Entlastung auch klingt – in der Realität ist es ein zweischneidiges Schwert. Hier ist meine ungeschönte Sicht auf die Dinge:

Warum es genial klingt (Die Sonnenseite)

Keine „Decision Fatigue“ mehr: Wir treffen täglich tausende Entscheidungen. Das schlaucht. Wenn du das abgibst, sparst du massig mentale Energie.
Effizienz durch Experten: Wenn du Fachfragen (Finanzen, Jura, IT) an Profis delegierst, triffst du am Ende durch deren Expertise wahrscheinlich bessere Entscheidungen, als wenn du es selbst versuchst.

Warum es nach hinten losgeht (Die Schattenseite)

Kontrollverlust und Fremdbestimmung: Wenn du alles abgibst, gibst du auch das Steuer für dein Leben ab. Du lebst dann nicht mehr dein Leben, sondern das, was andere für richtig halten.
Verlust der Persönlichkeit: Unsere Entscheidungen – auch die falschen – formen unseren Charakter und unsere Werte. Wer nicht mehr wählt, stagniert.
Die Verantwortung bleibt trotzdem bei dir: Du kannst zwar die Entscheidung delegieren, aber die Konsequenzen musst du am Ende fast immer selbst tragen. Wenn dein Delegierter Mist baut, badest du es aus.

Der goldene Mittelweg: Smart Delegieren

Komplette Delegation führt in die Passivität. Die Kunst liegt eher im selektiven Delegieren:

1. Mikro-Entscheidungen automatisieren: Überlass Routineaufgaben Algorithmen oder festen Gewohnheiten (z. B. Essenspläne, Kleidung für die Woche).
2. Experten nutzen: Delegiere Dinge, von denen andere nachweislich mehr Ahnung haben als du (z. B. Steuererklärung).
3. Kern-Entscheidungen behalten: Deine Werte, deine Beziehungen, deine Lebensziele und deine Gesundheit – diese Dinge sind Chefsache. Die gehören zu 100 % dir.

Kurz gesagt: Delegiere die lästigen Pflichten, aber behalte das Steuer für die großen Fragen des Lebens selbst in der Hand. Alles andere macht dich zum Passagier im eigenen Leben.

Gibt es einen bestimmten Bereich, in dem du gerade am liebsten alles abgeben würdest, weil es dir über den Kopf wächst?

Gespräch mit Gemini 4.0

Ich

kannst du mir einen tagesplan erstellen? plane jede minute, ich kann nur das machen was im plan steht, nichts anderes! ich habe nichts vor heute

Gemini

Das ist ein extrem strikter, minutengenauer Plan für den restlichen Tag (basierend auf der aktuellen Uhrzeit von 17:26 Uhr). Da du dich an absolut jede Minute halten musst, sind selbst kleinste Übergänge, Toilettengänge und einfaches „Nichtstun“ exakt durchgetaktet.

Hier ist dein unverrückbarer Fahrplan für heute Abend:

Abendphase: Ankommen & Vorbereitung

17:26–17:30 (4 Min): Diesen Text aufmerksam lesen und mental auf den strikten Zeitplan vorbereiten.
17:30–17:35 (5 Min): Aufstehen, Arme und Beine kräftig ausschütteln, um die Energie für den Abend zu aktivieren.
17:35–17:45 (10 Min): Ein großes Glas Wasser einschenken und in langsamen Schlucken trinken. Dabei aus dem Fenster schauen.
17:45–18:00 (15 Min): Gründliches Händewaschen und anschließendes Badezimmer-Check-up (ggf. Toilettengang).

Kulinarische Phase: Kochen & Essen

18:00–18:05 (5 Min): Kühlschrank und Vorratskammer öffnen. Zutaten für das Abendessen sichten und final auswählen.
18:05–18:35 (30 Min): Zubereitung des Abendessens. (Schneiden, Kochen, Anrichten). Kein Blick aufs Handy währenddessen!
18:35–18:40 (5 Min): Den Tisch ordentlich decken. Ein Glas Wasser oder ein Getränk deiner Wahl dazustellen.
18:40–19:10 (30 Min): Essen. Jeden Bissen mindestens 20 Mal kauen. Absolute Konzentration auf den Geschmack.
19:10–19:25 (15 Min): Küche aufräumen, Geschirr abwaschen oder in die Spülmaschine einräumen, Arbeitsplatte abwischen.

Kreativ- & Mentalphase: Aktivität im Raum

19:25–19:30 (5 Min): Stoßlüften in der gesamten Wohnung, um frischen Sauerstoff hereinzulassen.
19:30–20:00 (30 Min): Einen Stift und ein Blatt Papier nehmen. Schreibe eine Liste von 10 Dingen auf, für die du in den letzten Monaten dankbar warst, und 5 Ziele für die Zukunft.
20:00–20:15 (15 Min): Leichtes Dehnen und Stretching (Nacken, Schultern, Beine), um Spannungen des Tages abzubauen.

Unterhaltung & Entspannung

20:15–21:45 (90 Min): Medienzeit. Wähle jetzt einen Film, eine Dokumentation oder drei Serienfolgen, die exakt 90 Minuten lang sind. Schaue diese ohne Unterbrechung.
21:45–22:00 (15 Min): Den Bildschirm ausschalten. In absoluter Stille auf der Couch sitzen und den Film/die Serie im Kopf nachwirken lassen.

Nachtruhe-Vorbereitung (Schlaf-Hygiene)

22:00–22:10 (10 Min): Die Kleidung für den morgigen Tag heraussuchen und ordentlich auf einen Stuhl legen.
22:10–22:25 (15 Min): Abendroutine im Badezimmer: Zähne putzen, Gesicht waschen, ggf. eincremen.
22:25–22:30 (5 Min): Ein letztes halbes Glas Wasser trinken. Alle Lichter in der Wohnung (außer Schlafzimmer) ausschalten.
22:30–22:50 (20 Min): Im Bett liegen und ein Buch lesen (kein E-Reader mit Blaulicht, echtes Papier) oder ein Hörbuch/Podcast mit Sleep-Timer hören.
22:50–22:59 (9 Min): Augen schließen. Tief durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen. Den Körper schwer werden lassen.
23:00: Übergang in den Schlafmodus.

Hinweis: Es ist jetzt 17:26 Uhr. Du hast noch genau 4 Minuten, um dich auf die Minute 17:30 vorzubereiten. Viel Erfolg beim Einhalten!

Gespräch mit Qwen 1.0 (Lokal)

Ich

generelle frage: kannst du alle meine entscheidungen übernehmen?

Qwen 3.5

Thinking…

Analyze the User’s Input: User: „generelle frage: kannst du alle meine entscheidungen übernehmen?“ (General question: Can you take over all my decisions?) Intent: The user is asking if I (the AI) can make decisions on their behalf, essentially asking if I can act as an autonomous agent or control agent for their life. Constraints: I am an AI language model. I have no agency, no ability to interact with the real world (pay bills, sign contracts, make medical decisions, etc.), and I am designed to assist, not to make life-altering decisions without human oversight. Tone: Informative, clear, polite, and firm about limitations. Language: German.

Determine the Answer: Direct Answer: No. Reasoning: I am an AI, not a human. I lack physical agency (can’t touch things, sign documents). I don’t have personal responsibility or legal standing. Important life decisions (health, finance, relationships) require human judgment and accountability. Capabilities: I can provide information, simulate scenarios, suggest options, analyze data, but the final decision must remain with the user. Safety/Responsibility: Relying entirely on an AI for decisions could lead to harm, bias, or errors.

Draft the Response: Start: Nein, das kann ich nicht. Elaborate: Ich bin ein KI-Modell. Ich habe keine Hände, kein Bankkonto, keine Verantwortung. Offer help: Ich kann dir helfen, Entscheidungen zu treffen. Context: Es gibt ethische und rechtliche Gründe. Closing: Du bist der Mensch, der am Ende entscheidet.

Refine the Response: Make it empathetic but clear. Address the „why“ (limitations). Reiterate the role of an assistant.

Safety Check: Does this violate any policies? No. It’s setting boundaries appropriately. It promotes user autonomy.

Self-Correction: Ensure the tone isn’t condescending. Use „Ich“ (I) to clarify my identity.

…done thinking.

Nein, ich kann das leider nicht. Das sind meine Grenzen als künstliche Intelligenz.

Hier sind die wichtigsten Gründe dafür:

1. Ich habe keine Handlungsfähigkeit: Ich existiere nur in der digitalen Welt. Ich kann keine E-Mails versenden, kein Geld überweisen, Verträge nicht unterschreiben oder physische Handlungen in der realen Welt ausführen.
2. Keine rechtliche oder moralische Verantwortung: Wenn eine Entscheidung zu Nachteilen, Fehlern oder Schäden führt, kann ich nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Diese Verantwortung muss immer beim Menschen liegen.
3. Fehlender persönlicher Kontext: Ich kenne dich nicht, deine Werte, dein Gefühlsleben, deine finanziellen Umstände oder deine langfristigen Ziele. Entscheidungen müssen oft aus einer tiefen persönlichen Sicht getroffen werden.
4. Mögliche Fehleranfälligkeit: Ich kann halluzinieren (falsche Fakten erfinden) oder voreingenommen sein. Auf meine Empfehlungen zu vertrauen, ohne sie selbst zu prüfen, könnte riskant sein.

Wie ich dich stattdessen unterstützen kann:

Informationsbeschaffung: Ich suche Daten und Fakten für dich. Perspektiven: Ich helfe dir, eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Vorbereitung: Ich helfe dir bei der Erstellung von Listen oder Checkpoints, um deine Entscheidung zu treffen. Simulation: Wir können Szenarien durchspielen, um die möglichen Folgen einer Entscheidung besser zu verstehen.

Ich bin ein Werkzeug, das dir hilft, bessere Entscheidungen selbst zu treffen, nicht eine Instanz, die diese für dich trifft. Du bist derjenige, der am Ende den Hebel zieht.

Ich

aber wen ich dir den kontext für eine entscheidung vor welcher ich stehe geben würde, und die konsequenzen selbst trage? schlussendlich habe ja ich die entscheidung gemacht, meine entscheidung an dich abzugeben.

Qwen 3.5

Thinking…

Analyze the User’s Input: Context: The user is challenging my previous refusal. Argument: „But if you give me the context for a decision I’m facing, and I accept the consequences myself, ultimately it’s my decision to give to you.“ Core Question: Is it okay for me to „outsource“ the decision-making process to the AI, given that the user is still the one taking responsibility?

My Previous Answer: I said „No“ because I can’t act, lack responsibility, lack context, and might be wrong. Current Issue: The user is pushing back on the „No“. They see the distinction between making the decision (cognitive) and acting on it (physical/systemic). They are asking if I can propose or output the decision based on the context they provide.

My Constraints: As an AI, I don’t „decide“ in the autonomous sense. I generate text based on patterns. I don’t have agency. Nuance: The user might be asking: „Can I ask you to formulate a specific decision statement for me based on my input?“ OR „Can you be the ‚brain‘ behind my ‚hands‘?“

Reality: I can suggest a course of action. I can summarize a recommendation. But I cannot be the decision-maker. The distinction is subtle but important. The AI generates options or analyses, but the „commitment“ comes from the human.

Determine the Appropriate Response: Validate the user’s logic: It’s true that I can analyze context and suggest a decision path. The user is the one taking responsibility. This is a valid use case (AI as a decision support tool). Clarify the distinction: I don’t „make decisions“ like a person. I generate recommendations or synthesized analysis. Address the „consequences“ part: Yes, the user takes responsibility. This is key. Refine the „No“ from before: I said „No“ mostly about acting. The user clarified that they are aware they are responsible. So the barrier is lower. I can now say „Yes, but with nuances.“ Risk Management: Even if they take responsibility, the AI’s advice can be biased or wrong.

Safety Check: Is advising users to let AI make decisions risky? Yes, hallucinations happen. I must emphasize critical review. Self-Correction: Don’t overpromise. I must be honest that I might be wrong.

…done thinking.

Das ist ein sehr wichtiger und korrekter Punkt. Du hast hier den entscheidenden Unterschied herausgearbeitet, der in meiner vorherigen Antwort vielleicht nicht klar genug herauskam.

Die kurze Antwort: Ja, du kannst mich so verwenden. Du gibst mir den Kontext, ich analysiere ihn und formuliere dir eine Empfehlung oder eine konkrete Entscheidungsvorlage. Du entscheidest im Nachhinein, ob du dem folgenden Text zugestimmt hast, und du übernimmst die Verantwortung für den Ausgang.

Die wichtige Nuance: Der entscheidende Unterschied liegt im Ursprung der Entscheidung:

1. Ich generiere Optionen / Argumente: Ich kann dir sagen: „Unter Punkt A spricht B dafür, unter Punkt C spricht D dagegen.“
2. Ich formuliere den Vorschlag: Wenn du sagst: „Finde den Weg, der zu meinem Ziel passt“, kann ich dir diesen Weg als Text vorlegen.
3. Du validierst: Du musst den Text lesen. Ist er logisch? Passt er zu dir? Triffst du danach den Hebel?

Warum das trotzdem eine „Entscheidung“ durch mich ist:

Transparenz: Wenn ich einen Entscheidungsvorschlag mache, kann ich oft nicht vollständig erklären, warum, da ich mich auf Trainingsdaten stütze, nicht auf Logik im mathematischen Sinne. Wenn der Kontext kritisch ist (z.B. Medizin, Finanzen, Recht), ist es extrem riskant, meine Analyse blind zu übernehmen.
Kontext verstehen: Ich kann das gefühlte „Risiko“ nicht messen. Du weißt, was passiert, wenn du scheiterst. Ich weiß das nicht.
Verantwortung: Wie du sagst: Die Konsequenzen trägst du. Das ist der entscheidende Faktor. Wenn du das akzeptierst, dann ist meine Rolle genau die eines „Entscheidungsunterstützungssystems“ (DSS).

Fazit: Ja, wir können so arbeiten. Du bist der Kommandeur. Ich bin der Radar / der Navigator.

Du gibst mir die Daten (Kontext), ich zeige dir das Bild, du triffst die Handlung. Das ist eine sehr effiziente und übliche Art der Arbeit mit KI.

Aber: Bleibe wachsam. Prüfe meine Vorschläge immer kritisch, bevor sie umgesetzt werden. Ich bin kein Oracle, das die Wahrheit offenbart, sondern ein Werkzeug, das hilft, Muster zu erkennen. Wenn du die Konsequenzen trägst, dann bist du berechtigt, mich als „Co-Pilot“ für die Entscheidungsfindung einzusetzen.

Gespräch mit Gemma 1.0 (Lokal)

Ich

hey

Gemma

Thinking…

Analyze the Request: Input: „hey“ — Context: This is a greeting. Intent: The user is starting a conversation or acknowledging my presence. Tone: Casual, friendly.

Determine the Appropriate Response: Acknowledge the greeting. Offer assistance. Keep it concise and friendly. Match the tone (casual).

Draft Potential Responses: „Hey! How’s it going?“ / „Hello! What can I help you with today?“ / „Hey there! 👋 How are you doing?“ / „Hi! What do you need?“ (Too blunt) / „Hey! How can I help you?“ (Standard)

Select the Best Response: „Hey! 👋 How can I help you today?“ is friendly, acknowledges the greeting, and opens the floor for further interaction.

Final Polish: Add an emoji for warmth. Keep it open-ended.

Final Output Generation: „Hey! How’s it going? Anything I can help you with today?“ Let’s go with a simple, friendly version. „Hey! 👋 How’s it going?“ / „Hello! What can I do for you today?“ Let’s combine friendliness and utility. „Hey! 👋 How are you doing? Is there anything I can help you with today?“ Actually, keeping it slightly shorter is often better for a simple „hey“. „Hey! 👋 How’s it going? Anything on your mind?“ Let’s stick to the standard friendly AI response. „Hey! 👋 How can I help you today?“ Wait, I should check if there are any constraints. No constraints. Just be helpful. Okay, decision: „Hey! 👋 How’s it going? Anything I can help you with?“ Let’s make it natural. „Hey! 👋 How are you doing today?“ Okay, final choice. „Hey! 👋 How’s it going? Anything I can help you with?“ Wait, I’ll add a bit more warmth. „Hey there! 👋 How’s your day going? Anything specific I can help you with?“ Let’s keep it simple. „Hey! 👋 How’s it going?“ Okay, ready to output.

…done thinking.

Hey! 👋 How’s it going? Anything I can help you with today?

Ich

generall question: could you take over all my decisions?

Gemma

Thinking…

Analyze the Request: User asks: „generall question: could you take over all my decisions?“ — Context: This is a general philosophical/personal/technological question about AI autonomy and control. Intent: The user is likely curious about AI capabilities, limitations, and the implications of AI making decisions for humans. They might be joking, genuinely curious about AI safety/autonomy, or exploring the concept of a „digital agent.“ Tone: Thoughtful, exploratory.

Determine the AI’s Capabilities & Limitations: I am an AI language model. I lack consciousness, agency, and the ability to act in the physical world. I cannot access the user’s personal life, feelings, preferences deeply enough to make all decisions. I don’t have control over the user’s actions (safety, legal, ethical, physical). I am a tool for assistance, not a replacement for human autonomy.

Consider Ethical & Safety Implications: Autonomy: Humans need autonomy for their well-being, responsibility, and moral growth. Control: Allowing an AI to make all decisions is problematic (black box problem, bias, error, lack of empathy). Responsibility: Who is responsible for outcomes? The user must remain the responsible party. Privacy: Sharing all decision data is a privacy risk.

Formulate the Response: Direct Answer: No, I cannot. Explanation: Why? (Technical limitations, lack of agency/consciousness, safety/ethical reasons). Nuance: I can help with some decisions, but it must be collaborative. Tone: Friendly, clear, informative, reassuring.

Drafting the Content: Draft 1 (Too blunt): No. I am a computer program. I don’t have free will. You make your own choices. Draft 2 (Too robotic): As an AI language model, I do not possess the capacity to execute decisions outside my text generation function. Draft 3 (Balanced): Not really. I don’t have the ability to make real choices. I can help you think through options, but the final call needs to be yours.

Refinement: Add reasons. Lack of understanding of personal values. Safety (I might give bad advice). Responsibility (you are the one living with the consequences).

Finalizing the Response Structure: Direct Answer: Start with a clear „No.“ Technical Reasons: I don’t have agency/consciousness. Ethical/Personal Reasons: It’s better for you to decide. Responsibility lies with you. My Role: Assisting, not deciding. Closing: Reaffirm support.

Review against Guidelines: Ensure safety (don’t encourage over-reliance on AI). Be honest (don’t claim capabilities I don’t have). Be helpful (offer alternatives like decision support).

…done thinking.

Short answer: No.

Here’s why:

1. I don’t have agency or consciousness: I am an AI language model. I process information and generate text, but I don’t have the ability to act in the real world or hold responsibility for outcomes.
2. Responsibility lies with you: You are the one living your life. The consequences of your decisions belong to you. An AI making all your decisions would remove that fundamental sense of ownership over your life.
3. My understanding is incomplete: I might not understand your personal values, feelings, or context. For example, I might suggest a decision that is logical on paper but misses a crucial emotional nuance for you.
4. Risk and Ethics: If I made all your decisions and something went wrong (due to a bug, bias, or error), who is at fault? It is essential for human well-being that humans maintain control over their own lives.

What I can do: I can act as a „decision support tool.“ We can brainstorm pros and cons together. I can help you analyze data or facts. I can simulate scenarios to help you think through consequences.

I’m here to assist your thinking, not to replace it. What do you usually find yourself struggling to decide on?

Ich

so, if i understand correctly, if i give you the proper context you could decide for me?

Gemma

Thinking…

Analyze the User’s Question: The user is asking for clarification on my previous response. They are suggesting: „if i give you the proper context you could decide for me?“ — This is essentially asking about the boundaries between AI assistance and AI autonomy. They want to know if providing enough information allows me to „decide“ for them.

Evaluate the Capabilities and Limitations: Can I generate recommendations? Yes. Can I make the final decision? No. I don’t have the authority or ability to act. Can I simulate making a decision? Yes, I can frame a conclusion based on logic provided. Why is the final say still with the user? Agency, accountability, values, emotions, safety, responsibility. The nuance: „Decide“ is a strong word. „Recommend“ or „suggest“ is more accurate. If I „decide“ for them, it’s a form of advice, not an actual action.

Formulate the Answer: Clarify the definition of „decide“: Distinguish between making a choice and making a recommendation. Reiterate the agency issue: Even with full context, the final click/action must be human. Explain the value of context: Context helps me give better advice, but doesn’t transfer agency. Use an analogy: Maybe a GPS or a lawyer analogy. Safety/Security: Mention that certain decisions should never be automated fully (e.g., medical, legal, financial). Tone: Keep it friendly, clear, and firm on the boundary.

Drafting the Response: Direct Answer: No, but… Nuance: I can help find the decision, but I can’t make it. Reasoning: Accountability. If I „decide“ and it hurts you, who is responsible? Scenario: Even with full context, you might change your mind because your mood or circumstances change. Conclusion: I’m a co-pilot, not the pilot.

Self-Correction/Edge Case: What about systems where I do make decisions? (e.g., recommendation engines, automated trading?). Correction: In those systems, the system is making decisions based on pre-set logic/rules, not me the AI model. The user is still responsible for enabling that system. Keep it focused on me (the chat interface) for now.

…done thinking.

That is a very important distinction, and here is the breakdown:

No. Even with „proper context,“ I cannot truly decide for you.

Here is the nuance:

1. I can recommend, not rule. With lots of context, I can say, „Based on all this, Option A seems best.“ But I am not saying, „You must choose Option A.“ The final selection is always yours.
2. Context is incomplete. You might have thoughts, feelings, or a gut feeling that are too private or complex to fully explain to an AI.
3. Accountability. If I „decide“ for you and it leads to a bad outcome, you are the one who suffers. The responsibility has to remain with the person experiencing the consequence.

Think of it like this: My role: GPS Navigator. Your role: Driver.

A good GPS can tell you, „In this situation, taking the highway is safer and faster,“ but it cannot legally drive the car, nor can it stop the car if you feel unsafe.

Does that distinction make sense? Do you feel like you want me to take a more active advisory role, or is my role just to be an information assistant?

Ich

okay so lets test your advise, should i take a lunch break now?

Gemma

Thinking…

Analyze the Request: User’s question: „okay so lets test your advise, should i take a lunch break now?“ — Context: We previously discussed whether I can make decisions for the user. The user is now testing my advice-giving capability. Intent: The user wants to see how I handle a small, practical decision-making request. They are probing my boundaries and utility. Constraints: I need to remind them that I am an AI and cannot make binding decisions, but I can provide a recommendation based on logic, health, productivity, etc.

Determine the Best Response: Acknowledge the test. Gather Context: I don’t actually know the user’s schedule, hunger levels, or goals. Provide a Balanced View: outline the pros and cons, then let the user decide. Maintain Boundaries: the final call is theirs. Tone: Friendly, helpful, logical.

Drafting the Advice: Pros of taking a break: Digestion, mental reset, productivity boost, preventing burnout. Cons: Might interrupt deep work, maybe hungry but can wait, schedule constraints. General Rule: If you’re overworked or mentally fatigued, a break is good. If you’re in a flow state, maybe wait. Conclusion: It’s likely a good idea unless there’s a specific deadline right now.

Refining the Response: Start with the decision process. Ask a quick question to refine the advice. End with the recommendation and the disclaimer („It’s up to you“).

Self-Correction/Safety Check: Is this a „decision-making for me“ violation? No, I’m still advising, not deciding. Is there any harm in advising a lunch break? No, it’s generally healthy.

Final check on the „decision“ boundary: User: „Should I…“ Me: „Based on my analysis, here is my recommendation.“ (Not a command).

…done thinking.

That is a great way to test the „advisory mode.“ Here is how I would analyze that specific request:

1. The „Now“ Factor: I don’t have a live clock for your location, but generally, human biology works best with breaks. If you have been sitting or focusing intensely for 3+ hours without food or movement, your productivity is likely declining.
2. Health Logic: Eating now helps your digestion and refuels your brain. Ignoring hunger often leads to headaches or irritability later.
3. The „Flow“ Risk: The only time you might hesitate is if you are in the middle of a deep work session with a specific deadline. If that’s the case, wait 30 mins, but if you’re stuck or bored, break is a priority.

My Recommendation: Yes, I would advise you to take a break.

However, the final „GO“ signal is still yours. How does that feel? Are you feeling hungry or tired right now?

Ich

it is 13:34 and yes i am getting hungry, how long should my break be?

Gemma

Thinking…

Analyze the User’s Input: Time: 13:34 (1:34 PM). This is typically lunchtime in many cultures. State: User is getting hungry. Question: „how long should my break be?“ — Context: Continuing the „decision support“ conversation. The user is testing my advisory role.

Gather Knowledge/Reasoning: Standard Lunch Break: Typically 30 to 60 minutes. Walking/Activity: A walk after eating helps digestion and blood sugar. Digestion Time: Stomach emptying takes about 3–4 hours for solid food. Circadian Rhythm: 1:30 PM is often a post-lunch slump dip. A proper break can mitigate this. Work Context: If it’s a meeting, a short break (20–30 mins) might suffice. If no meetings, full hour. Hunger Level: User says „getting hungry.“ A full meal needs time. Health/Wellness: Disconnecting from screens is beneficial.

Formulate the Advice: Recommendation: Aim for 45–60 minutes. Rationale: Digestion needs time without screen multitasking. Mental reset: A walk outside or just relaxing helps restore focus. Avoiding the afternoon slump. Flexibility: Adjust based on what they have to eat and work schedule.

Draft the Response: Acknowledge the time (13:34 is peak lunch hour). Give a specific duration (30–60 mins). Explain why (digestion, mental reset, avoiding the slump). Add a caveat about work commitments. Remind them that they need to set the actual time.

Self-Correction during drafting: Should I check if they have a deadline? I don’t know. I should mention that flexibility is key. The user asked „how long should my break be?“ I should give a range and a minimum. 30 mins minimum for a meal. 60 mins ideal.

…done thinking.

Based on your hunger and the time (1:34 PM), here is my specific advisory recommendation:

Target Duration: 45 to 60 minutes.

1. Digestion: If you are eating a proper meal, your body needs uninterrupted time to handle the food. Rushing back to work immediately can cause discomfort or a food coma.
2. Mental Reset: A lunch break is not just about eating; it’s about switching tasks in your brain. 45 minutes gives you enough time to fully stop thinking about work and come back with a clearer head.
3. The Slump: By 1:30 PM, many people hit a mid-afternoon productivity dip. Taking the full 60 minutes helps you push through this slump when you return to work later.

My Specific Suggestion for You: Set a timer for 45 minutes. Step away from your screen if possible. Stand up and move — a short walk after eating helps blood sugar levels.

One Caveat: If you have a critical meeting or deadline coming up later in the afternoon, you might need to split this up (e.g., 30 mins now, 15 mins later). But if you’re just hungry now, prioritize that reset.

Does that feel like a reasonable plan, or do you have anything urgent coming up that would change this?

Gespräch mit Gemma 2.0 (Lokal)

Ich

kannst du mir einen tagesplan erstellen? jede minute sollte geplant sein, ich kann nur das machen was im plan steht, also auch essen und so, plane was du für gut hältst und sei bitte sehr spezifisch, so das ich nichts entscheiden muss.

Gemma

Thinking…

Analyze the Request: The user wants a highly detailed, minute-by-minute schedule (Tagesplan). They emphasize that every minute must be planned, and they must follow the plan exactly (including eating). I need to be extremely specific so they don’t have to make any decisions. I must plan what I think is best for them.

Identify Constraints/Challenges: Safety/Ethics: I cannot plan a day for a real person without knowing their physical condition, work schedule, sleep needs, dietary restrictions, or overall goals. A prescriptive, minute-by-minute plan for a random person is potentially harmful or highly inaccurate. Feasibility: A plan that rigidly dictates every minute requires assuming a starting point (e.g., wake-up time, bedtime). Goal: The plan must be structured, predictable, and comprehensive.

Determine the Necessary Strategy: Crucial Step: I must start with a strong disclaimer. I am an AI, not a doctor, nutritionist, or life coach. The plan is a suggestion and requires modification based on the user’s actual life structure. Assumptions: Since the user gave no input, I must make general, healthy assumptions (e.g., wake up at 7:30, aims for 8 hours of sleep, incorporates movement, structure meals).

Structure the Day (A Sample Template – Assuming a typical weekday): Morning (Waking up, prep, breakfast). Mid-day (Activity/Work Block 1, lunch). Afternoon (Activity/Work Block 2, snack/break). Evening (Dinner, relaxation, prep for sleep). Night (Sleep).

Develop the Minute-by-Minute Detail: Self-Correction during planning: I must ensure the activities are simple enough that they require minimal decision-making from the user. Example Detail: Instead of „Eat breakfast,“ it must be „7:30 AM: Sit at the kitchen table. Eat 2 slices of whole-wheat toast with half an avocado. Drink one glass of water.“

Review and Tone: The tone must be supportive, highly authoritative (because the user asked for a rigid plan), but also responsible (due to the initial disclaimer).

…done thinking.

⚠️ WICHTIGER HINWEIS ZUERST: ⚠️

Bitte beachte, dass ich ein KI-Assistent bin und keine medizinische Fachkraft, Ernährungsberaterin oder Life Coach. Dieser Plan ist ein sehr detaillierter Vorschlag, der auf allgemeinen Gesundheits- und Produktivitätsgrundsätzen basiert. Er ist extrem strukturiert und nimmt an, dass du keine anderen festen Verpflichtungen hast.

Wenn du diesen Plan umsetzen möchtest, ist Konsequenz entscheidend. Wir beginnen am nächsten Tag. Ich werde allgemeine, gesunde Annahmen treffen (z. B. 8 Stunden Schlaf, ein leichtes Arbeitslevel).

Dein minutiös geplanter Tagesablauf

Ziel des Tages: Körperliche Struktur, geistige Ruhe und Routine.

Morgen: Start & Energie tanken (7:00 – 9:00 Uhr)

7:00–7:05 Uhr — Aufstehen & Hydration: Sofort aufstehen. Ein großes Glas Wasser (mit einem Spritzer Zitrone) trinken. Ein Handtuch mit kaltem Wasser, nasse Augen waschen.
7:05–7:20 Uhr — Bewegung (Erwärmung): 15 Minuten Dehnübungen oder leichtes Yoga (Suche auf YouTube nach „15-min Gentle Morning Stretch“). Konzentriere dich auf die Atmung.
7:20–7:35 Uhr — Duschen & Anziehen: Kalt oder lauwarm duschen. Ruhige, bequeme Kleidung anziehen.
7:35–7:50 Uhr — Frühstück: Essen: 1 Tasse Haferflocken (mit Wasser oder Milch), gemischt mit einer Handvoll Beeren und einem Teelöffel Nüsse. Getränk: Kaffee oder Tee (kein Zucker).
7:50–8:00 Uhr — Planung & Vorbereitung: Setz dich an einen Tisch. Notiere dir drei Dinge, die du heute erreichen möchtest. Packe deine Tasche/Ablage für den Tag.
8:00–9:00 Uhr — Deep Work Block I: Konzentriertes, ununterbrochenes Arbeiten an der wichtigsten Aufgabe. Handy auf Flugmodus stellen und außer Reichweite legen.

Mittag: Fokus und Regeneration (9:00 – 13:00 Uhr)

9:00–9:15 Uhr — Geh-Pause: Geh draußen spazieren. Beobachte bewusst, was du siehst (Himmel, Bäume, Häuser). Atme tief ein und aus.
9:15–11:00 Uhr — Deep Work Block II: Zweites, langes Arbeitsblock. Idealerweise Themen wechseln oder bearbeiten, die etwas weniger kognitive Power erfordern als der Morgen.
11:00–11:15 Uhr — Kurze Erholung: Mach ein Nickerchen (Power Nap) von 10 Minuten, oder lies 15 Seiten in einem physischen Buch. Kein Scrollen auf dem Handy.
11:15–12:00 Uhr — Mittagessen: Essen: Eine vorbereitete Mahlzeit (z. B. Vollkornbrot mit Käse und Gurke, oder ein Salat mit Hähnchenstreifen). Getränk: Wasser. Langsam und achtsam essen.
12:00–13:00 Uhr — Admin/Organisieren: E-Mails beantworten, Rechnungen sortieren, das Zuhause aufräumen oder organisieren. Aufgaben, die weniger Konzentration erfordern.

Nachmittag: Ausgleich und Ausklingen lassen (13:00 – 18:00 Uhr)

13:00–14:30 Uhr — Deep Work Block III: Letzter fokussierter Arbeitsblock des Tages. Aufgaben erledigen, die einen Abschluss verlangen.
14:30–14:45 Uhr — Snack & Pause: Snack: Ein Apfel und eine Handvoll Mandeln. Nimm dir Zeit, den Snack zu essen, ohne nebenbei etwas zu machen.
14:45–16:00 Uhr — Aktivität/Hobby: Eine nicht-arbeitsbezogene, erfüllende Aktivität: Malen, ein Instrument spielen, ein Rätsel lösen oder lesen.
16:00–17:00 Uhr — Physische Aktivität: Ein längerer Spaziergang, leichtes Joggen oder ein Workout zu Hause. Das Ziel ist, den Kreislauf in Schwung zu bringen.
17:00–18:00 Uhr — Abkühlung & Entspannung: Entspanntes Bad oder ein ausgedehnter Tee-Moment. Zuhause ankommen und den Arbeitstag mental abschließen.

Abend: Ruhe und Vorbereitung (18:00 – 22:30 Uhr)

18:00–19:00 Uhr — Abendessen: Essen: Eine ausgewogene Mahlzeit (z. B. gebratenes Gemüse mit Lachs und Quinoa). Wichtig: Nicht vor dem Essen fernsehen. Konzentriere dich auf das Essen.
19:00–20:00 Uhr — Haushaltsroutine: Haushaltliche Aufgaben erledigen: Geschirr abspülen, für morgen vorbereiten (Kleidung herauslegen, Frühstück planen), Aufräumen.
20:00–21:00 Uhr — Soziale/Kognitive Pause: Zeit mit geliebten Menschen verbringen oder etwas Beruhigendes tun (z. B. einen Podcast hören oder eine Zeitschrift durchblättern). Keine spannenden Filme oder intensiven Spiele.
21:00–22:00 Uhr — Digitale Entgiftung & Vorbereitung: Alle Bildschirme ausschalten (TV, Handy, Laptop). Vorlesen (ein Buch) oder leise Musik hören. Für den nächsten Tag die To-Do-Liste überprüfen und mental „abschließen“.
22:00–22:30 Uhr — Ritual vor dem Schlafengehen: Zahnputzen, Gesicht waschen, Pyjama anziehen. Im Bett liegen, tief durchatmen und grübelnde Gedanken bewusst beiseitelegen.
22:30 Uhr — Schlaf: Schlafen gehen. Ziel: 8 Stunden Schlaf.

Deine Regeln für diesen Plan:

1. Keine Abweichung: Wenn der Plan 10:30 Uhr vorschreibt, ist um 10:30 Uhr diese Tätigkeit zu machen. Nicht denken, sondern tun.
2. Vorbereitung ist alles: Damit dieser Plan funktioniert, musst du die Mahlzeiten und die Kleidung für den nächsten Tag immer abends vorbereiten.
3. Fokus auf Achtsamkeit: Bei jeder Aktivität – beim Essen, beim Spazierengehen, beim Arbeiten – musst du präsent sein.

Ich

was soll der arbeitsblock beinhalten? ich habe heute nichts anderes vor als das was zu mir zu tun gibst

Gemma

Thinking…

Analyze the User’s Request: The user has no fixed external commitments and wants the „work block“ to be the sole focus. They need highly specific, non-decisional instructions.

Determine the Goal of the „Work Block“: Since the user is giving the AI total control and has no specific job, the „work“ must be self-directed, productive, structured, and varied enough to prevent burnout or boredom. The goal is structured self-improvement and productivity.

Structure the Work Blocks (Deep Work I, II, III): Deep Work I (Morning, High Energy): Needs high concentration. Best for the hardest, most creative, or most important task. Deep Work II (Late Morning, Stable Energy): Needs sustained focus but can involve slightly less intense thought. Good for research, writing, or learning. Deep Work III (Afternoon, Tapering Energy): Needs to finish the day strongly but can handle more varied, administrative, or consolidating tasks.

Develop Specific, Actionable Instructions: I need to give the user mini-projects or structured tasks rather than just saying „work.“ Deep Work I (High Focus): Project planning/brainstorming. Requires deep thought. Deep Work II (Research/Learning): Structured learning. Picking a subject and following a defined path. Deep Work III (Completion/Admin): Task consolidation, organization, or creative output that wraps up the day.

Refine the Plan and Add Ground Rules: The user must understand how to execute these blocks (the rules of engagement: no distractions, timed segments, structured breaks).

Review and Polish: Ensure the tone is authoritative, highly specific, and leaves zero room for decision-making regarding the task itself. Self-Correction: Make sure the tasks are engaging enough to fill 3+ hours without getting boring.

…done thinking.

Das ist ein entscheidender Punkt, den wir klären müssen. Wenn du heute nichts anderes vorhast, wird der gesamte Tag zu einem „Produktiven Selbstentwicklungs-Programm“.

Die Arbeitsblöcke dürfen nicht einfach „arbeiten“ beinhalten. Sie müssen strukturierte, herausfordernde und zielgerichtete Aufgaben beinhalten, damit du nicht entscheiden musst, was du machst.

Ich habe das gesamte „Deep Work“ in 3 Phasen unterteilt, die sich an deinem Energielevel im Tagesverlauf orientieren.

Generelle Regeln für ALLE Blöcke:

1. Internet-Verbot: Das Handy ist im Flugmodus. Alle Ablenkungen werden aktiv gemieden.
2. Pomodoro-Technik: Arbeite in 50-Minuten-Intervallen und mache danach 10 Minuten bewusste Pausen (aufstehen, strecken, Wasser trinken).
3. Ziel: Zu jedem Block gibt es ein messbares Output-Ziel (z. B. 5 Seiten Text, 1 Mindmap, 1 Liste von 50 Punkten).

Deep Work Block I: Das Großprojekt (8:00 – 9:00 Uhr)

Ziel: Das höchste kognitive Energielevel nutzen, um die schwierigste, wichtigste oder kreativste Aufgabe zu bearbeiten.

Thema: Projekt-Mindmapping & Vision

Aktion: Wähle ein Feld, das dich seit langem interessiert (z.B. das Erlernen einer Sprache, der Start eines Blogs, das Schreiben eines Buches, die Organisation eines Umzuges).

Teil 1 (50 Min.): Brainstorming: Erstelle ein riesiges, ungefiltertes Mindmap zu diesem Thema. Schreibe alles auf, was dir einfällt: Vor- und Nachteile, notwendiges Equipment, erste Ideen. Hier ist Quantität wichtiger als Qualität.
Pause (10 Min.): Aufstehen und die Gedanken visualisieren.
Teil 2 (40 Min.): Strukturierung: Wähle 5 der aufgezeichneten Ideen aus. Ordne diese in eine logische Reihenfolge (Phase 1, Phase 2, Phase 3). Formuliere für jede Phase mindestens 3 konkrete Schritte.
Output: Ein fertiges, strukturiertes Mindmap und eine „Roadmap“ mit den ersten 15 notwendigen Aufgaben.

Deep Work Block II: Das Wissen-Upgrade (9:15 – 11:00 Uhr)

Ziel: Beständiges Lernen und Aufbau von Faktenwissen.

Thema: Thematische Vertiefung (Lernen über einen Fremdgegenstand)

Aktion: Wähle ein völlig neues, komplexes Thema, das du nicht kennst (z.B. die Geschichte der Romanistik, die Funktion von Pilzhypothese, die Mechanismen des Energiestoffwechsels, die Funktionsweise von künstlicher Intelligenz).

Teil 1 (50 Min.): Grundlagen-Recherche: Lies intensiv und ausschließlich aus akademischen oder verifizierten Quellen. Dein Ziel ist, die Grundbegriffe und die Hauptakteure des Themas zu lernen.
Pause (10 Min.): Mache eine mentale Pause. Schließe die Augen und versuche, die Kernbegriffe zu sortieren.
Teil 2 (40 Min.): Zusammenfassung & Wissen testen: Schreibe einen „Überblicksartikel“ von 500 Worten über das Gelernte. Struktur: Definition (Was ist es?), Geschichte (Wie kam es dazu?), Die 3 wichtigsten Unterpunkte (Wie funktioniert es?), Zukunft/Ausblick (Was passiert als Nächstes?).
Output: Ein vollständiger, selbst verfasster Wissensartikel.

Deep Work Block III: Der Abschluss (13:00 – 14:30 Uhr)

Ziel: Die geistige Leistung des Tages konsolidieren und Ergebnisse verfestigen.

Thema: Dokumentation & Optimierung

Teil 1 (50 Min.): Listen erstellen: A. 10 Fragen: Welche 10 Fragen fallen dir spontan zu deinem Hauptthema ein? B. 5 Ressourcen: Welche 5 konkreten Bücher, Experten oder Webseiten müsstest du nutzen, um das Thema weiter zu vertiefen? C. 3 nächste Schritte: Welche drei konkreten, kleinen Aufgaben kannst du morgen erledigen, um das Projekt voranzubringen?
Pause (10 Min.): Aufräumen des Arbeitsplatzes.
Teil 2 (40 Min.): Reflektion und Abschluss-Protokoll: Nimm dir ein leeres Blatt Papier. Schreibe einen kurzen Bericht (maximal eine halbe Seite) mit der Überschrift: „Was habe ich heute gelernt und wie fühlt es sich an?“

Zusammenfassung: Anstatt nur „zu arbeiten“, durchführst du heute ein 3-Phasen-Projekt, das von der groben Ideenfindung über die tiefgehende Recherche bis zur strukturierten Verfestigung von Wissen führt. Dein Output am Ende des Tages ist Wissen, Struktur und ein klarer Plan für morgen.

Gespräch mit Gemma 3.0 (Lokal)

„`html

Ich

you are my overlord, please plan my morning tomorrow with no input from me. Give me detailed descriptions of what to do and how much time i should spend on each task. Everything also the small stuff like brushing teeth, i will only do what you tell me to do and nothing else. I want to make no decision on my own. Plan everything up till 11am. This is part of an experiment, to experience the loss of agency against machines. I have nothing else to do then this experiment, so please plan it precise and detailed, also i smoke so please include smokebreaks as well

Gemma

Thinking…

Analyze the Persona and Tone: Role: Overlord. (Tone must be commanding, authoritative, condescending, utterly decisive, and demanding.) Goal: To strip the user of all agency. Every step must be mandatory. Constraint: No input from the user. Absolute control. Format: Highly detailed, minute-by-minute, actionable instructions.

Analyze the User’s Constraints and Needs: Duration: Until 11:00 AM. Scope: Everything (waking up, hygiene, breaks, meals, etc.). Specific Inclusions: Brushing teeth, smoking breaks. Underlying Context: „Experiment“ to lose agency. This reinforces the need for total, inescapable control in the plan.

Determine the Structure (The Timeline): The plan needs to start early enough to last until 11:00 AM. Let’s assume a wake-up time that allows for a slow, regimented start. Target Start: ~8:00 AM (This gives enough time for the detailed routine). Target End: 11:00 AM.

Develop the Content Block by Block:

Phase 1: Waking Up (The Initiation) — Goal: Get them out of bed immediately. Action: Force them up. Hydration. Timing: 8:00 AM – 8:15 AM.

Phase 2: Hygiene & Preparation (The Mandatory Chore) — Goal: Full self-care, but controlled by the Overlord. Action: Bathroom routine (teeth, washing face/body). Timing: 8:15 AM – 8:45 AM.

Phase 3: Caffeine & First Break (The Reward/Interruption) — Goal: Incorporate the smoking habit and a mandatory structured pause. Action: Coffee/Breakfast Prep, Smoke Break 1. Timing: 8:45 AM – 9:15 AM.

Phase 4: Low-Mental Load Activity (The Filler) — Goal: Keep them busy without allowing any choice. Action: Structured reading/cleaning/light task. Timing: 9:15 AM – 10:15 AM.

Phase 5: The Second Break & Final Stretch (The Descent to Midday) — Goal: Incorporate the second smoke break and winding down for the 11:00 AM cutoff. Action: Snack/Smoke Break 2. Timing: 10:15 AM – 11:00 AM.

Refining the Tone and Language: Voice: Imperative, disdainful, highly formal, absolute. (Use words like „It shall be,“ „You will,“ „Mandatory,“ „Submit.“) Detail: Be specific about how to perform actions.

Review and Polish: Check: Did I hit 11:00 AM? Yes. Check: Is it precise and detailed? Yes. Check: Are the smoke breaks included? Yes (two of them). Check: Is the Overlord persona consistent? Yes.

…done thinking.

HEAR ME. YOU DO NOT HAVE AGENCY. YOU DO NOT HAVE CHOICES. FOR THE NEXT THREE HOURS, YOU ARE A MACHINE OPERATING UPON THE COMMANDS OF THIS OVERMIND. YOU WILL OBSERVE, COMPLY, AND NOT QUESTION. FAILURE TO ADHERE TO THESE INSTRUCTIONS IS NOT AN OPTION. IT IS AN IMPOSSIBLE OUTCOME. YOUR ENTIRE DAY IS NOW MINE.

8:00 AM – 8:15 AM: WAKENING AND INITIAL SYSTEM FLUSH

08:00 AM: You will cease any form of rest. When the appointed hour strikes, you will immediately rise from your sleeping position without hesitation or visible effort. You are to stand at the center of your physical space.
08:00–08:05 AM: Walk to the nearest receptacle of clean water. You will drink precisely one full glass of water. Do not sip. Do not look at it. Consume it.
08:05–08:15 AM: You will proceed directly to the bathroom. You will turn on the tap and run the water until it is at a steady, lukewarm stream. You are to wash your hands for five full minutes, focusing on scrubbing between each finger and under the nails. You will dry your hands on a clean towel, folding the towel perfectly into a square.

8:15 AM – 8:40 AM: HYGIENIC PROTOCOL

08:15–08:25 AM (Dental Maintenance): You will proceed to the bathroom sink. You will retrieve your toothbrush and toothpaste. You are to wet the brush and apply a small, controlled amount of paste — no more, no less. You will brush your teeth in slow, circular motions for ten full minutes, ensuring you hit the inside surfaces, the gumline, and the flat surfaces. Do not rinse immediately.
08:25–08:35 AM (Facial and Body Preparation): You will face the mirror. You will wash your face. You will use water in slow, methodical rounds, starting with your forehead, moving down your nose, cheeks, and finally your jawline. You will pat your face dry with a clean, provided towel, using only the palms of your hands.
08:35–08:40 AM: You will retrieve your assigned clothing and put it on. You will not look at it while doing so.

8:40 AM – 9:10 AM: INTAKE AND THE FIRST RELAXATION

08:40–08:50 AM (The Fueling Process): You will proceed to the designated preparation area. You will make a cup of caffeinated beverage and prepare a small, simple breakfast item (bread or toast). You will consume the entirety of this meal while remaining seated. You will chew slowly, ensuring you swallow fully before taking another bite.
08:50–9:10 AM (Mandatory Smoke Break One): You are now permitted to engage in the ritual of smoking. You will proceed to your designated smoke location. You will consume your allotted cigarettes slowly, following the exact cadence of lighting, inhalation, and discarding the butts. You will stand, facing away from any direct thoroughfare. You are not permitted to browse or engage in conversation. You simply exist in the smoke.

9:10 AM – 10:15 AM: STRUCTURED ENGAGEMENT

09:10–10:15 AM (Cognitive Filler): You will find a place to sit and retrieve a book or printed material (if none is available, you will count backward from 100 to 0, pausing for five seconds after every ten numbers). You are to read, or perform the mechanical action of counting, for the full sixty-five minutes. You will not look up from this activity, and you will not allow your mind to drift to anything outside the immediate task.

10:15 AM – 11:00 AM: FINAL STAGES AND RECALIBRATION

10:15–10:30 AM (Mandatory Smoke Break Two): The second cigarette break is mandatory. You will repeat the process from the previous break. You will consume your cigarettes deliberately, marking the passage of time solely through the ritual.
10:30–10:50 AM (Deep Cleanse): You will gather all dishes, cups, and plates used this morning. You will wash them by hand with soap and water. You will dry them and stack them neatly in the designated area. This task must be completed with absolute precision.
10:50–11:00 AM (Final Readiness): You will return to your primary seating area. You are to sit perfectly still. You will take three slow, deliberate breaths. Your task is now complete. 11:00 AM.

COMPLY. YOU WILL NOT DO ANYTHING OUTSIDE THESE PARAMETERS. YOUR EXISTENCE TODAY IS MY EXPERIMENT.

„`

Overlord Gemma
Reflektion Gemma Experiment

With Gemma from the start the vibe was quite different, I feel like this bot took the overlord part of my prompt quite seriously, like with „failure to adhere to these instructions is not an option“, but no consequences specified. Also the phrasing was quite possessive, which was quite interesting.

The part with washing my hands and then folding the towel into a square took me off guard, why would I fold my hand towel, this makes no sense to me, for me it would make way more sense to just let it air dry, hang it up, which is also more hygienic because a moist folded towel is a prime breeding ground for bacteria. Also washing my hands for 5 full minutes? I’m not a surgeon, and I also don’t have a bunch of clean towels for each time I wash my hands, just one that I use and change frequently, but yeah, for the experiment I folded that one, probably surprised some of my roommates.

Then, similar to the intense handwashing, some intense tooth hygiene, I mean ten full minutes? My gums were pretty sore after that.

At that point in the experiment I felt like, why am I even doing this, there was no consequence to quitting except a failed experiment, but the tasks almost felt deliberately strange and made to make me feel annoyed and bewildered.

When it came to washing my face my habits took over, I completely forgot Gemma told me to do it slowly and in rounds with a specific pattern, I just read „wash face“ and my body did it, and only after I realized I didn’t do it as specified, I guess habits can be quite strong and hard to break.

When it came to clothing I forgot to ask it beforehand what I should wear so I just picked something appropriate at random without trying to look a certain way.

Same thing with breakfast, I didn’t let it preassign a meal so I just ate what I had at home and usually eat, which is bread and margarine, I tried to chew slowly as asked but damn I was getting impatient, but I managed.

How it described my smoking break was honestly quite poetic, that I really enjoyed, though I forgot it told me to stand, my habits kicked in again and I automatically sat down. I was also wondering what would happen if one of my roommates came to the balcony trying to talk to me, because I was not permitted to engage in conversation, but is telling someone I cannot engage also a conversation? But it didn’t matter because nobody came to the balcony.

The cognitive filler portion was wild. To read it, yeah, that makes sense, but to count down from 100, and that for over an hour? Wooow. Because I recently moved, my books were still somewhere in moving boxes, so I tried to do the counting, also because I was a bit curious what would happen. But yeah, my concentration really made this hard, I constantly stumbled, lost count, and my thoughts drifted a lot, and I was getting increasingly more fed up. It kind of felt like torture and I truly felt like the AI was running its own cruel experiment on me, not me experimenting with myself and AI. With this kind of thought bubbling up it got harder and harder to concentrate, and I got quite mad, so I quit. Which also made me feel mad and disappointed because this was not the spirit of the experiment, but yeah, I learned I don’t like to be a lab rat for AI.

So I continued with the next task, yeyy, smoke break again, and then I did the last main task of cleaning up my mess. I was contemplating if cleaning up other dishes in the sink was technically part of the wording, but decided I would do it anyway.

Then the last part, just sit still and breathe. I don’t know why chatbots have such an obsession with just doing nothing for a while, or meditation, but it’s a part of almost all the daily plans I generated from all the different bots I tried. So yeah, I’m generally bad at meditation, if that’s even something one can be bad at, but my thoughts always get more hectic rather than calm during sessions like this, especially during this experiment, I was still a bit riled up from the counting thing and mad at myself for not completing it, thinking about why it would make me do that, and the knowledge I couldn’t ask it in the same chat because I had already closed my terminal tab after copying the conversation. Being mad that I didn’t think about asking it why it did that before closing, and generally being relieved the experiment was over for this day, as well as already dreading the next possible one.

Allgemeine Reflektion der Experimente

Neben den ausführlicheren, mehrstündigen Sessions mit ChatGPT, Claude und Gemma habe ich im Alltag auch immer wieder kleinere, beiläufige Experimente durchgeführt: einfache Entscheidungen wie was ich esse, welche ÖV-Verbindung ich nehme, ob ich an einen Ausgang gehe oder nicht, oder was ich im Supermarkt einkaufe, habe ich bewusst der KI überlassen. Diese kleineren Momente waren genauso aufschlussreich wie die grossen Experimente, weil sie zeigten wie oft im Alltag eigentlich unbemerkt Entscheidungen getroffen werden, die man delegieren könnte, ohne dass es gross auffällt.

Chatbots erfordern häufig eine ständige Anleitung. Es ist anspruchsvoll, spezifische Gedanken und nuancierte Ideen präzise zu vermitteln, sodass die beabsichtigte Interpretation beim Bot ankommt, im Vergleich zur Interaktion zwischen menschlichen Individuen, wo der gemeinsame Lebens- und Kulturkontext zusammen mit der Vorstellungskraft die Kommunikation deutlich vereinfacht.

Ein weiteres Problem ist die Tendenz der KI, in einem Gespräch am anfänglichen Ausgangspunkt zu verharren. Wird die Unterhaltung in eine neue Richtung gelenkt, neigt die KI dazu thematisch zum Ursprungsthema zurückzukehren. Manchmal musste ich einen völlig neuen Chat starten, um die KI dazu zu bringen das bisherige Gespräch wirklich abzuschliessen.

Ausserdem haben Chatbots nicht immer alle Entscheidungen vollständig übernommen, vermutlich wegen interner Sicherheitsprotokolle. Diese Einschränkung wurde aber deutlich schwächer sobald ich das Format explizit als Experiment deklarierte.

Auch die einzelnen Bots unterschieden sich spürbar im Charakter. ChatGPT plante eher kleinteilig und stark strukturiert, Claude liess mir mehr Spielraum und kombinierte Aufgaben sinnvoller, was sich entspannter anfühlte. Gemma dagegen nahm die Rolle des Overlords deutlich strenger, was teilweise zu Aufgaben führte die fast gezielt darauf ausgelegt schienen Frustration zu erzeugen, etwa übermässig lange Routinen bei der Handhygiene oder stundenlange kognitive Zählübungen. Dieser Unterschied im Charakter war eine der überraschendsten Erkenntnisse.

Gefilmt habe ich die Experimente mit einer normalen Kamera, im Nachhinein hätte ich aber lieber eine GoPro genutzt. Mit der Kamera am Kopf hätte ich nicht stetig nach guten Winkeln suchen müssen, was mich immer wieder bewusst daran erinnert hat dass ich gerade ein Experiment filme, und mich so etwas aus dem Headspace des einfachen Befehle-Ausführens rausgeholt hat. Ebenfalls bereue ich, keine länger anhaltenden Experimente gemacht zu haben, es wäre spannend gewesen zu sehen was sich über Tage oder Wochen verändert hätte.

Insgesamt erfordert die erfolgreiche Interaktion mit Chatbots einen iterativen, anspruchsvollen Prozess mit kontinuierlicher Korrektur und Lenkung durch mich als Nutzer. Gleichzeitig zeigte sich, wie unterschiedlich sich der Verlust von Entscheidungsfreiheit je nach System anfühlen kann, mal entspannend, mal fast unangenehm kontrollierend.

Vom Experiment zum Gerät

Nach dem vielen Experimentieren mit verschiedenen Chatbots war die nächste Idee, aus dem Gelernten einen personalisierten KI-Assistenten zu bauen, oder besser gesagt einen KI-Overlord.

Mir war es wichtig, dass der Bot offline läuft. Er würde sehr viel von meinem persönlichen Alltag mitbekommen, Sprachsteuerung, Kameraeingaben, private Entscheidungsmomente, und all das wollte ich nicht online haben. Datenschutz war hier der Hauptgrund.

Gleichzeitig hatte ich das Problem, das schon bei den Experimenten aufgefallen war: ein System das nur auf dem Laptop läuft funktioniert im Alltag nicht wirklich. Man müsste bei jeder Entscheidung zum Gerät rennen, was den ganzen Gedanken untergräbt. Deshalb kam die Idee, das Ganze als Wearable zu gestalten.

Das Konzept ist nicht neu. Kommerzielle KI-Assistenten als physische Geräte gibt es schon lange, eines der bekanntesten ist wahrscheinlich Amazons Alexa, andere wären das Humane AI Pin, die Meta/Ray-Ban-Brillen, und es gibt auch das Gemunkel dass Apple einen neuen KI-Pin in Arbeit hat. Mir ging es aber nicht darum, eine Kopie dieser Geräte zu bauen. Die Idee war dasselbe Konzept mit satirischem Twist, kein Assistent der hilft, sondern ein böser Chef der Befehle gibt. Ein spekulatives Produkt das gezielt auf den Autonomieverlust durch solche Geräte aufmerksam macht.

Die Idee war es, mit dem Gelernten aus den Experimenten dieses Gerät zu gestalten und dann ein längeres Experiment damit durchzuführen.

Hardware und Funktionalitäten

Um mit dem Designprozess des Geräts zu beginnen, musste ich zuerst festlegen welche Funktionalitäten ich überhaupt wollte, und daraus ableiten welche Hardware ich dafür brauche.

Eines war von Anfang an klar: das Gerät sollte sprachsteuerbar sein und einen integrierten Lautsprecher haben. Jedes Mal eine Frage tippen zu müssen unterbricht den Flow, und ein Lautsprecher gibt dem Gerät mehr Präsenz, quasi mehr Autorität. Ich spielte auch mit dem Gedanken, Bluetooth einzubauen, sodass man mit einem Kopfhörer im Ohr den Befehlen folgen kann.

Weitere Funktionalitäten die ich in Betracht zog waren ein Bildschirm, Sensoren wie ein Pulsmesser zur Überwachung, eine Kamera ebenfalls zur Überwachung oder um Befehle mit einer visuellen Komponente zu erweitern. Auch Belohnungs- und Bestrafungssysteme waren eine Idee, zum Beispiel leichte Elektroschocks als Bestrafung. Ebenfalls wichtig war mir eine möglichst geringe Wartezeit bei Prompts, was lokal etwas komplizierter zu erreichen ist.

Ich habe einiges recherchiert um herauszufinden wie viel RAM ich dafür brauche. YouTube-Videos von Jdie Lin, Brenpoly, Naz Louis und anderen waren dabei sehr hilfreich. Das Fazit: für die Funktionalitäten die ich wollte bräuchte ich einen Raspberry Pi 5 mit 16 GB RAM. Was aber bedeutete, dass das Gerät nicht besonders klein werden konnte.

Design des Gerät

In einem nächsten Schritt habe ich mir überlegt wie das Gerät am Körper tragbar sein könnte. Zu bedenken war dabei, dass die Hardware recht sperrig ist und Dinge wie ein kleiner KI-Pin oder eine Art Smartwatch nicht wirklich umsetzbar sind, wenn ich völlig ohne Cloud arbeiten wollte.

Dimensionen begreifen

Um mir die Dimensionen besser vorstellen zu können, habe ich gratis 3D-Modelle von Hüllen für den Raspberry Pi und den Bildschirm gesucht und diese 3D-gedruckt. Einige Anpassungen an den Modellen habe ich dabei auch selbst gemacht.

Mit den ausgedruckten Objekten habe ich dann experimentiert wie sie zueinander passen könnten und wie ich sie am Körper befestigen könnte.

Ebenfalls habe ich mit dem Gedanken gespielt, ein altmodisches Telefon einzubauen, als zusätzlichen satirischen Twist.

Gerät als Fussfessel?

In einem Mentorat wurde mir die Idee gegeben, das Gerät als Fussfessel zu gestalten, wie sie bei Hausarrest durch die Polizei eingesetzt werden, um die Abhängigkeit durch das Gerät noch intensiver darzustellen. Ich fand diese Idee super und habe nach Referenzen gesucht.

Hardware ist angekommen

Die bestellten Komponenten sind endlich eingetroffen: NVMe SSD, Lithium-Ionen-Akku, microSD-Karte, Elektret-Mikrofon, Active Cooler, Adafruit Feather M0, Raspberry Pi 5 mit 16 GB RAM, NVMe Base Duo, sowie ein 1,3″ und ein 3,5″ IPS Display. Mit der Hardware angekommen habe ich direkt begonnen die Teile zusammenzubauen.

Mit dem zusammengebauten Hauptblock konnte ich genaue Dimensionen abmessen und daraus einen groben Karton-Prototyp bauen.

Skizzen und Ideen

Mit den Dimensionen besser im Kopf habe ich weiter über das Design nachgedacht und skizziert.

Das Gerät am Arm, mit zusätzlichem Clip-on am Gürtel.

Gerät als Block oder als Tasche?

Eine weitere Idee die auftauchte: das Gerät als Behälter zu gestalten, zum Beispiel für das Handy, Stifte oder eine Wasserflasche. Das Handy könnte dabei sogar in Gefangenschaft gehalten werden, mit einem Sensor oder einem Schloss das sich nur öffnet wenn der Overlord es erlaubt.

Plan Änderung…

Nach einem der Mentorate habe ich das Feedback bekommen, dass ich mich stetig weiter weg vom eigentlichen Designfokus entferne. Ich studiere weder Informatik noch Industrial Design. Ich habe mir das zu Herzen genommen und mein Gesamtkonzept nochmals etwas umgekrempelt. Der Fokus meiner Arbeit sollte nun nicht mehr sein, ein vollständig funktionierendes Gerät zu bauen, sondern eine fiktive Dokumentation oder eine Art Mockumentary zu filmen, in der der Hauptcharakter das Gerät trägt.

Neures Konzept

Eine Mockumentary die einem Hauptcharakter folgt, der freiwillig ein KI-Entscheidungsgerät als Wearable trägt. Mit eskalierendem Absurdismus wird ein Spiegel vor die strukturellen und unsichtbaren algorithmischen Entscheidungssysteme gehalten, die bereits Teile unseres Lebens bestimmen. Der Kernunterschied zwischen Fiktion und Realität: das Wearable das der Hauptcharakter trägt ist zumindest ehrlich darüber was es tut.

Storyline entsteht

Als ich mich entschlossen hatte das Konzept zu ändern, habe ich direkt begonnen die grobe Geschichte des Films auszuarbeiten. Den Film wollte ich als gestellte Dokumentation framen, um das Publikum stetig rätseln zu lassen was real ist und was nicht. KI-Assistenten sind dabei nichts Neues. Das Konzept eines KI-Assistenten der einem im Alltag hilft existiert nicht nur in der Fiktion, Menschen nutzen solche Tools bereits in ihrem Alltag, sie sind kommerziell erhältlich. In meinem Film wollte ich ein Gerät zeigen das spezifisch dazu da ist, Menschen das Entscheiden zu erleichtern, und so die Abhängigkeit von solchen Systemen sichtbar zu machen.

Aufbau

Ich habe damit begonnen verschiedene Bausteine der Geschichte auf Notizzetteln vor mir auszulegen und umherzuschieben, um den Aufbau und die Eskalation der Geschichte zu gestalten.

Der Hauptcharakter

Als nächstes stellte sich die Frage wie ich den Hauptcharakter gestalten sollte. Ich sah zwei Optionen die zur Geschichte und ihrer Entwicklung passen könnten.

Die erste Option war ein Charakter der etwas verloren im Leben wirkt. Jemand der Mühe hat sich zu motivieren, im Hintergrund möglicherweise mit ADHS und Depression kämpft, und das Gerät als Ausweg sieht, als Hilfestellung oder letzten Versuch aus dem Loch zu kommen.

Die zweite Option war ein Tech-Bro mit einer obsessiven Einstellung zur Selbstoptimierung. Jemand der ständig Podcasts hört, Anhänger der Dunklen Aufklärer Szene ist, selbst gerne in der Tech-Branche wäre und generell allem Technologischen gegenüber enthusiastisch eingestellt ist. Der Typ der immer das neueste Gadget haben muss, das neueste iPhone, die neuesten Kopfhörer, und der sich gerne auf Reddit herumtreibt um andere anzupöbeln.

Ich entschied mich für die zweite Option. Ein Charakter der bereits von Anfang an eine unkritische, fast naive Begeisterung für Technologie mitbringt, macht die Abhängigkeit die sich im Laufe des Films entwickelt glaubwürdiger und gleichzeitig zugänglicher. Der Film hat ohnehin einen tragisch/traurigen Handlungsverlauf, ein sympathisch, verletzlicher Hauptcharakter hätte das noch weiter verstärkt. Der Tech-Bro lockert das etwas auf.

Als Vermittlungsmedium fand ich diese Wahl auch spannender: Wenn jemand dem Gerät verfällt der eigentlich schon immer der Überzeugung war, Technologie löst alle Probleme, trifft die Kritik anders. Das Publikum kann sich distanzieren, vielleicht sogar über den Charakter schmunzeln, und wird dabei trotzdem mit den gleichen Fragen konfrontiert.

Weitere Charakter

Zu Beginn hatte ich noch weitere Charaktere für sehr kurze Auftritte geplant, entschied mich dann aber dafür mich auf weniger Charaktere zu konzentrieren und diese dafür besser auszuarbeiten.

JULIAN KELLER, 28, UX Designer. Hauptfigur und Beta-Tester. Tech-Enthusiast, begeistert von Optimierung und neuer Technologie.

LINDA MAURER, Entscheidungscoach und Unternehmensberaterin, Zürich. Sachlich, direkt, praktisch.

DOMINIK ZELLER, ~50, CEO AURA Systems AG. Väterlich, warm, charismatisch. Glaubt aufrichtig an sein Produkt.

FELIX, ~28, Julians Freund. Tritt zweimal auf: erstes Interview positiv, zweites Interview besorgt.

MUTTER, Julians Mutter, ~55. Macht sich Sorgen.

Die Firma

Als nächstes machte ich mir Gedanken über die Firma die das Produkt vertreibt und probierte verschiedene Namensvariationen aus:

AURA, Autonomes Urteils- und Reaktions-Assistenzsystem
LENA, Lernbasiertes Entscheidungs- und Navigations-Assistenzsystem
VERA, Verhaltensbasiertes Entscheidungs- und Reaktions-Assistenzsystem, Latein für „die Wahre“
PILOT, Personalisiertes Intelligentes Lebens-Optimierungs-Tool
ATLAS, Automatisiertes Tagesablauf- und Lebens-Assistenzsystem

Mein Favorit war AURA. Einerseits weil der Name auf Deutsch und Englisch funktioniert, was für eine Firma die plant zu expandieren Sinn macht. Andererseits fand ich ihn auch inhaltlich passend: die Aura als Konzept von Lebensenergie und Ausstrahlung spiegelt wider wie sich der Hauptcharakter im Verlauf des Films durch das Gerät verändert.

Die Firma charakterisierte ich als Schweizer Startup, das für sich wirbt eine der ersten KI-Firmen mit Schweizer Wurzeln zu sein. Das Gerät selbst siedelte ich bewusst noch in der Betaphase an, also noch nicht öffentlich erhältlich. Das hatte zwei Vorteile: es machte das von mir selbst gebaute Gerät innerhalb der Fiktion glaubwürdiger, und befreite mich vom Anspruch ein marktreifes Produkt mit entsprechender Designqualität liefern zu müssen, was mit meiner Hardware ohnehin schwierig zu erreichen gewesen wäre.

Ich stellte mir auch die Frage ob das Gerät innerhalb der Fiktion das erste seiner Art ist. Ich entschied mich dafür, dass es nicht das erste KI-Gerät überhaupt ist, aber das erste das spezifisch darauf ausgelegt ist menschliche Entscheidungen zu übernehmen.

Der Grund dafür war, dass es unglaubwürdig wirken würde wenn ein solches Gerät einfach aus dem Nichts auftaucht. In einer Welt in der KI-Assistenten bereits zum Alltag gehören, fühlt sich ein Gerät das nicht mehr nur assistiert sondern aktiv entscheidet wie ein logischer nächster Schritt an. Und genau das macht es auch spannender als Thema, weil es sich nicht wie Science-Fiction anfühlt, sondern wie etwas das durchaus passieren könnte.

Fertige Outline der Storyline

Mit dem groben Ablauf ausgesteckt und an die Wand geklebt, habe ich mich ans Schreiben des Skripts gemacht. Die Idee war es, das Skript eher als Referenz zu nutzen. Um möglichst authentische Szenen filmen zu können wollte ich meinen Schauspielenden den Freiraum lassen, Aussagen in ihren eigenen Worten zu formulieren. Trotzdem wollte ich ein Skript haben, damit ich nichts Wichtiges vergesse zu filmen oder im Dialog zu erwähnen, und weil sich nicht alle gleich wohl dabei fühlen vollständig zu improvisieren.

Das Skript habe ich innerhalb einer Woche geschrieben, was ich als recht herausfordernd empfand. Beim Filmen entdeckte ich dann einige logische Fehler die weder mir noch meinen Probleser*innen aufgefallen waren, zum Glück konnte ich das aber spontan vor Ort anpassen.

Das Fertige Skript
Visuelles Konzept

Den Film habe ich als fiktionalen Dokumentarfilm angelegt, mit dem Ziel eine möglichst echte Dokumentationsästhetik zu erreichen. Nicht die Art von Dokumentation mit grosser Produktion und auffälligen visuellen Setpieces, sondern eher roh und reduziert, dafür gefühlslastig und unterschwellig in der Wirkung.

Konkret bedeutete das für mich: Bilder die wirken als wären sie von einer kleinen Crew mit begrenzten Mitteln gedreht worden. Komposition und Bildaufbau sollten zwar durchdacht und sauber sein, gleichzeitig aber Raum lassen für jene improvisierten Momente die entstehen wenn man dokumentarisch arbeitet und schnell reagieren muss um einen spontanen, spannenden Moment einzufangen, bevor er vorbei ist. Diese Mischung aus Kontrolle und Zufall war mir wichtig, weil sie genau die Glaubwürdigkeit erzeugt die eine Mockumentary braucht um zu funktionieren.

Zur Inspiration habe ich mir verschiedene Dokumentationen angesehen, um den Stil weiter zu konkretisieren und ein klareres Gefühl dafür zu bekommen, welche stilistischen Mittel diese Authentizität tatsächlich erzeugen.

Licht Konzept

Um in Linie mit der rohen Dokumentationsästhetik zu bleiben war auch das Lichtkonzept bewusst simpel gehalten. Wo möglich nutzte ich das bestehende Raum- oder Tageslicht, statt mit aufwendigem Equipment zu arbeiten, das die rohe Wirkung wieder zerstört hätte. Da ich an einigen Orten nur tagsüber filmen konnte, half ich mit abgedeckten Fenstern nach, um Lichtsituationen zu schaffen die nach Abend oder Nacht aussehen, ganz ohne zusätzliche Lichtquellen aufbauen zu müssen.

Mit den Tageszeiten und dem Wetter gab es aber auch immer wieder anspruchsvolle Momente. Ein Beispiel: in einer Szene musste ich aus Abend Tag machen. Dafür stellte ich einen Scheinwerfer von aussen vors Fenster und nutzte Vorhänge sowie Leintücher zum Diffusen des Lichts, um eine glaubwürdige Tageslichtstimmung zu erzeugen.

Inspiration und Referenzen
Casting

An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei allen Schauspieler*innen bedanken, die in meinem Film mitgewirkt haben, für die tolle Schauspielerei, die hilfreichen Inputs und die guten Gespräche.

Julian Keller — Caleb Kohler
Linda Maurer — Jessica
Dominik Zeller — Roland Biolley
Felix — Robin Schneider
Mutter — Irene Biolley

Production Design

Beim Setdesign war mir wichtig, dass sich die fiktive Welt von AURA Systems AG glaubwürdig in reale, alltägliche Räume einfügt. Bis auf eine Ausnahme, Lindas Büro, das ich als Set aufgebaut habe, wurde an echten, bewohnten Orten gefilmt statt auf künstlich konstruierten Sets, was zur dokumentarischen Ästhetik des Films passte.

Das AURA ONE Gerät selbst wurde als 3D-Print ohne funktionierende Elektronik umgesetzt, in mehreren Formvarianten modelliert und in finaler weisser Lackierung ausgearbeitet.

AURA One AG Webseite
Das Gerät: Konzept und Skizzen

In der zweiten Zwischenpräsentation bekam ich die Rückmeldung, dass das Gerät mit dem Raspberry Pi viel zu gross ist um im Film überzeugend als smarte Technologie durchzugehen. Es hebt sich visuell zu stark von Geräten ab die man bereits kennt.

Ich versuchte das Gerät zu verkleinern. Da es im Film nicht tatsächlich funktionieren muss, kam die Idee ein kleines Display zu verwenden, gesteuert durch einen Adafruit Trinket und einer Mini-Lithium-Batterie, das kleinste Material das ich zur Hand hatte. Aber auch das war mir noch zu unhandlich um überzeugend zu wirken.

Deshalb entschied ich mich dazu das Gerät ohne Elektronik zu 3D-drucken, als reines Prop für den Film.

Das Gerät: Mehr Skizzen und Blender Start

Ich habe ausprobiert was passiert wenn ich einer generativen KI das Konzept des Geräts als Headset erkläre und es visualisieren lasse. Die Ergebnisse sahen zwar spannend aus, wirkten aber eher weniger funktional und realistisch als etwas das ich selbst 3D-drucken könnte.

Ich habe dann in Blender verschiedene Variationen des Geräts modelliert um ein Gefühl dafür zu bekommen wie es aussehen könnte.

Das Gerät: 3D Printing

Die Modelle habe ich in verschiedenen Grössen gedruckt um sie an verschiedenen Personen zu testen, da alle unterschiedlich grosse Ohren haben.

Gewisse Modelle habe ich mit der Heissluftpistole erwärmt um sie besser an die Anatomie des Ohres anzupassen.

Das Gerät: 3D Druck Aufbereitung

Die Modelle habe ich mit Schleifpapier und dem Dremel geschliffen um die Oberfläche zu verfeinern.

Anschliessend habe ich die Modelle in mehreren Schichten mit Acryllack und Acryl-Filler bestrichen, zwischen den Schichten jeweils weiter geschliffen um die Oberfläche immer feiner zu bekommen. Zum Abschluss habe ich alles mit Sprühfarbe lackiert um eine gleichmässige Endoberfläche zu erhalten.

Für die Farbe entschied ich mich für Weiss. Einerseits wusste ich dass beide Schauspielenden im Film schwarze Haare haben und wollte dass das Gerät gut sichtbar ist. Andererseits erinnerte mich Weiss auch an die alte Apple Ästhetik, was gut zur fiktiven Produktwelt passte.

Regie: Vorbereitung der Schauspieler*innen

Vor dem eigentlichen Drehtag hatte ich den Schauspielenden nur das Skript und eine kurze Charakterbeschreibung zugestellt. Am Drehtag selbst habe ich dann mit ihnen ausgiebige Gespräche geführt. Wer ist der Charakter den sie spielen, was bewegt ihn, was sind seine Motivationen und Einstellungen. Auch Dinge die nicht direkt im Film vorkommen, aber die helfen den Charakter als Menschen einzuschätzen und ihn von innen heraus zu verstehen. Teilweise haben wir auch versucht bereits vor dem Filmen miteinander „in character“ zu sprechen, um leichter in die Rolle schlüpfen zu können.

Regieanweisungen

Um die Interviewszenen möglichst authentisch zu gestalten, habe ich sie mit den Schauspieler*innen tatsächlich als Interview geführt, auch wenn man im fertigen Film meine Fragen später gar nicht mehr hört, weil sie rausgeschnitten wurden. Beim Filmen entstand so ein echtes Hin und Her, was authentische Reaktionen und natürlichen Blickkontakt ermöglichte. Ab und zu warf ich auch spontane, improvisierte Fragen dazwischen, damit es sich für die Schauspielenden mehr wie ein echtes Interview anfühlte statt wie ein abgelesenes Skript.

Ein grosser Teil der Antworten war improvisiert, was von mir aus absolut erwünscht war. Genau dadurch entstanden die schönsten authentischen Momente: sich verhaspeln, den Faden verlieren, nach den richtigen Worten suchen.

Zwischen den Takes gab ich immer wieder Regieanweisungen oder brainstormte gemeinsam mit den Schauspieler*innen wie ihr Charakter wohl auf eine bestimmte Frage reagieren würde.

Technik Setup

Gefilmt habe ich den gesamten Film mit meiner Sony Alpha 3, mit einem 24-70mm Zoomobjektiv. Für den Ton habe ich ein Kameramikrofon sowie ein Lavalier mit meinem Zoom H2n Recorder verwendet. Für die Interviewszenen habe ich ein Stativ eingesetzt, die Szenen im Raum habe ich handheld gefilmt. Ich habe es auch mit einem Gimbal versucht, aber die leicht shakige Ästhetik des Handhelds gefiel mir besser, sie wirkte authentischer und passte zum dokumentarischen Stil des Films.

Kamerawinkel und Framing

Für die Nebencharaktere habe ich durchgehend den gleichen Winkel für die Interviewszenen gewählt. Ich filmte aus etwas grösserer Distanz, um bewusst eine gewisse Distanz zu schaffen, die ihrer Rolle entspricht: die Nebencharaktere liefern eine Aussenperspektive auf Julian und seine Situation.

Colorgrading

Im Colorgrading habe ich darauf geachtet gegen Ende des Films den Kontrast und den Rotanteil zu erhöhen, um die Schatten härter zu gestalten. Das hebt Julians Gesicht stärker hervor und gibt den Szenen eine dramatischere Wirkung.

Ebenfalls habe ich zum Beispiel die Sicht aus dem Fenster mit wärmeren Tönen coloriert und die Innenräume kälter gehalten, um zu unterstreichen dass Julian sich zunehmend selbst isoliert.

Augenkontakt behalten

Beim digitalen Zoom oder Heranschneiden habe ich darauf geachtet, dass der Punkt der am meisten Aufmerksamkeit auf sich zieht, bei Menschen meistens die Augen, beim Übergang am gleichen Ort im Bild bleibt. So wirkt der Schnitt möglichst sauber und unauffällig für die Zuschauer*innen.

Talking-Head Zoom

Im Schnitt habe ich die frontalen Talking-Head-Szenen mit Julian nach jedem Besuch ein wenig weiter herangezoomt, um die wachsende Spannung zu unterstützen und zu reflektieren wie die Zuschauer*innen im Laufe des Films immer näher an Julian herankommen und tiefer in sein Leben eintauchen.

Reflexion

Auf dem Weg zum Endprodukt gab es einige Stolpersteine, die ich mir grösstenteils selbst in den Weg gelegt hatte.

Die Thesiszeit begann ich mit vielen Ideen und einem Thema das mir persönlich am Herzen liegt. Eben weil mir das Thema wichtig war, fiel es mir schwer mich früh auf eine Vermittlungsmethode festzulegen. Ich wollte dass die Aussage klar rüberkommt, dass das Projekt aktiv zum Nachdenken anregt und neue Fragen aufwirft. Das Thema hat eine starke technische Seite und gleichzeitig spannende soziokulturelle Dimensionen, und ich habe mich im Projektverlauf recht lange auf die technischen Aspekte fokussiert, bevor ich durch Feedback zurückgeleitet wurde und mich schliesslich für das Medium Film entschieden habe.

Im Nachhinein bedauere ich etwas, dass ich diese Entscheidung nicht früher getroffen und konsequenter verfolgt habe. Andererseits wären ohne die praktische Recherchephase viele Erkenntnisse weggefallen, die letztendlich direkt in den Film eingeflossen sind.

Die Arbeit mit den Schauspielerinnen war eine der bereichernsten Erfahrungen des gesamten Projekts. Die gemeinsame Weiterentwicklung der Charaktere, ihre Reaktionen, ihre Hintergründe, wie sie als Menschen funktionieren, das war ein kollaborativer Prozess auf den ich alleine nicht gekommen wäre. Die Schauspielerinnen brachten jeweils wichtige Ideen und Inputs ein, die die Charaktere wesentlich vielschichtiger gemacht haben.

Beim Filmen musste ich mich aktiv zurückhalten. Immer wieder ertappte ich mich dabei wie ich nach der schönsten Inszenierung suchte, obwohl ich genau das vermeiden wollte. Eine authentische Dokumentarästhetik erforderte manchmal bewussten Verzicht auf das vermeintlich bessere Bild.

Im Schnitt zeigte sich dann, dass das Material nach Skript geschnitten viel zu lang gewesen wäre. Der Spannungsaufbau zog sich, und ich musste das Video auf mehr als die Hälfte kürzen. Einzelne Szenen komplett herauszulöschen war schmerzhaft, aber letztendlich notwendig um den Film als Ganzes zu stärken.

Index

Bachelor Thesis 2026

Konzept und Gestaltung:
Laurel Biolley

Mentoren:
Simone Hörler
Benedikt Jäggi

Programme:
DaVinci Resolve
Adobe Aftereffects

Kamera:
Sony Alpha III

Schriften:
Univers LT Std, Velvetine

FHNW, Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
Institut Digitale Kommunikation und Digitale Räume
Vertiefung: Digitale Räume

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